Coronavirus: Das sollten Sie wissen!

Coronavirus: Lesen Sie hier die wichtigsten Informationen

Seit Anfang des Jahres ist die weltweite Ausbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2 oder Covid-19) ein Thema, das die Menschen auch in Deutschland zunehmend beschäftigt. Bisher gibt es in Deutschland zwar nur wenige bestätigte Infektionsfälle, dennoch sind vor allem gute Hygienemaßnahmen auch in Anbetracht der aktuellen Grippewelle wichtig, um sich vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Wir als Apotheke informieren Sie auf dieser Seite darüber, wie sich die Krankheit äußert, wie sich dem Corona Virus vorbeugen lässt und wo Sie die aktuellsten Informationen zur Lage in Deutschland finden.

Hinweis: Aufgrund der großen Nachfrage sind Mundschutz- und Atemschutzmasken sowie Desinfektionsmittel und ähnliche Artikel derzeit leider von keinem Hersteller lieferbar.

Die wichtigsten Schutzmaßnahmen für Sie im Überblick

  • Waschen Sie sich für mindestens 20 Sekunden lang, jede Stunde die Hände. 20 Sekunden entsprechen z.B. 2x "Happy Birthday" oder 1x "Alle meine Entchen".
  • Lüften Sie stündlich Ihren Wohnraum oder Ihre Büroräume.
  • Grundsätzlich benötigen Sie kein Desinfektionsgel nach dem Händewaschen. Ein gründliches Händewaschen reicht hier vollkommen aus.
  • Halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 - 2 Metern zu anderen ein.
  • Verwenden Sie beim Niesen und Husten Einwegtaschentücher und entsorgen Sie diese nach dem Gebrauch. Bitte achten Sie auch darauf, in Ihre Armbeuge zu husten oder zu niesen. 


Laut dem Robert Koch Institut sind Coronaviren bereits seit Mitte der 1960er Jahre als Verursacher verschiedener Krankheiten bei Mensch und Tier bekannt. Dazu gehören neben einfachen Erkältungen auch Infektionen mit einem gefährlichen bis tödlichen Krankheitsverlauf, zum Beispiel Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom (SARS). Bei den neuartigen Coronaviren SARS-CoV-2 handelt es sich um einen neuen Virenstamm, der bei dem Ausbruch in Wuhan / China Ende 2019 erstmals identifiziert wurde.

Derzeit wir das neue Coronavirus noch eingehend untersucht, um die Übertragung und die Symptome besser rekonstruieren zu können. Nach aktuellem Stand wird SARS-CoV-2 jedoch durch Tröpfcheninfektion von Mensch-zu-Mensch übertragen. Eine Übertragung der Viren ist somit sowohl über die Schleimhäute der Atemwege als auch indirekt über die Hände möglich, die dann mit der Mund- oder Nasenschleimhaut beziehungsweise der Augenbindehaut in Kontakt kommen. Das hat zur Folge, dass Corona wie die meisten Virusinfektionen sehr leicht übertragen wird und die Ausbreitungsgeschwindigkeit entsprechend hoch ist. Derzeit wird für das Coronavirus von einer Inkubationszeit von mindestens 14 Tagen ausgegangen.

Corona Virus

Das Corona Virus äußert sich vermehrt durch Beschwerden, die denen einer Grippe ähnlich sind. 80 % der mit SARS-CoV-2 Infizierten weisen jedoch nur milde Symptome auf, während 15 % schwer erkranken und es bei etwa 1 – 2 % der infizierten Menschen zu einem tödlichen Krankheitsverlauf kommt.

Wichtig zu wissen: Die bisherigen Todesfälle betrafen hauptsächlich ältere Patienten sowie Menschen, die bereits an chronischen Vorerkrankungen litten.

Am häufigsten treten bei dem neuen Corona Virus Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber auf. Seltener kommt es auch zu Beschwerden wie Durchfall, während ein Teil der Patienten von einem schweren Krankheitsverlauf mit Atemproblemen und Lungenentzündung betroffen ist.


Die Corona Symptome im Vergleich zu Grippe- und Erkältungsbeschwerden:

Symptom Coronavirus Grippe Erkältung
Schnupfen
  •  
 
  •  
Husten
  •  
  •  
  •  
Fieber
  •  
  • teils hoch
 
Halskratzen / Halsweh
  •  
  •  
  •  
Durchfall
  • seltener
   
Atemprobleme / Lungenentzündung
  •  
   
Kopfschmerzen
  • seltener
  • stark
  •  
Übelkeit
  •  
   
Allgemeines Unwohlsein
  •  
   
Schüttelfrost  
  •  
 
Muskel- und Gelenkschmerzen  
  •  
 
Schwindel  
  •  
 
Appetitverlust  
  •  
 
Müdigkeit  
  •  
 

Ein zentraler Unterschied zwischen dem Coronavirus und der Grippe ist außerdem die Inkubationszeit: Diese ist bei einer typischen Virusgrippe mit 1 bis 2 Tagen relativ kurz, während das Coronavirus eine Inkubationszeit von mindestens 14 Tagen besitzt.

Corona vorbeugen bedeutet in erster Linie: Die Husten- und Nies-Etikette einhalten und auf eine gute Händehygiene achten. Dazu gehören im Einzelnen die folgenden Maßnahmen, die man aufgrund der aktuellen Grippewelle im täglichen Leben ohnehin befolgen sollte:

  • Waschen Sie sich mehrmals am Tag und jeweils mindestens 20 Sekunden lang die Hände und trocknen diese anschließend gründlich ab.
  • Halten Sie zu Erkrankten und Menschen, die husten oder niesen, einen Abstand von 1.5 bis 2 Metern.
  • Verwenden Sie beim Niesen und Husten Einwegtaschentücher und entsorgen Sie diese nach dem Gebrauch.
  • Wischen Sie Kontaktoberflächen wie Tische oder Türklinken regelmäßig mit Haushaltsreiniger ab.
  • Wenn Sie selbst niesen müssen, drehen Sie sich von den Menschen in Ihrer Umgebung weg und niesen bestenfalls in die Armbeuge.
  • Waschen Sie sich nach dem Husten oder Niesen möglichst die Hände mit Seife oder verwenden Sie ein Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis.
  • Vermeiden Sie das Händeschütteln und Umarmen.

Das Tragen von Atemschutzmasken wird als wenig sinnvoll erachtet und sollte dem medizinischen Personal und Erkrankten vorbehalten sein. Wenn man selbst erkrankt ist, kann das Tragen eines Mundschutzes zwar durchaus sinnvoll sein, um die Ansteckungsgefahr anderer Menschen durch Tröpfcheninfektion zu verringern. Es gibt jedoch keine Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes durch eine gesunde Person sie signifikant vor einer Corona Infektion schützt.

Wichtiger Hinweis: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO kann der Gebrauch von Atemschutzmasken in Situationen, in denen dies nicht ausdrücklich empfohlen wird, ein falsches Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung auslösen. In der Folge werden wichtige Hygienemaßnahmen, vor allem die oben erwähnte Husten- und Nies-Etikette und die gute Händehygiene, möglicherweise vernachlässigt.

Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach einer Reise in ein betroffenes Gebiet Symptome wie Fieber, Husten oder Kurzatmigkeit entwickeln, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Melden Sie sich jedoch vorher unbedingt telefonisch bei Ihrem Hausarzt an und weisen Sie bereits am Telefon auf Ihre Beschwerden und die kürzlich zurückliegende Reise hin.

Hatten Sie Kontakt zu einem Infizierten, wenden Sie sich bitte unverzüglich und unabhängig von den Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt. Das für Sie zuständige Gesundheitsamt finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts.

Wichtig: Wenn Sie krank sind, bleiben Sie zuhause und vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Menschen!

Die wichtigsten Telefonnummern bei Covid-19-Verdacht
Die Regierung empfiehlt: Bei Coronavirus-Symptomen ist es besser anzurufen, statt im Wartezimmer zu sitzen.

  • 116 117: Ärztlicher Bereitschaftsdienst
  • 115: Einheitliche Behördennummer
  • 0800 011 77 22: Unabhängige Patientenberatung Deutschland
  • 030 346 465 100: Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums

Mit dem Coronavirus infizierte Menschen begeben sich in eine 14-tägige Quarantäne. Diese erfolgt, je nach Schwere der Erkrankung, entweder zuhause oder im Krankenhaus. Während der Quarantäne-Zeit steht das Gesundheitsamt täglich in Kontakt mit den Betroffenen, um deren Gesundheitszustand zu beobachten und gegebenenfalls schnell handeln zu können, sollten Symptome des SARS-CoV-2 Virus auftreten. Betroffene haben während der Quarantäne möglichst keinen Kontakt zu anderen Personen, um zu verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet.

Zeigen sich innerhalb der 14 Tage keine Symptome, werden die Betroffenen wieder aus der Quarantäne entlassen.

Stand 03.04.2020

In Deutschland sind mittlerweile einige bestätigte Infektionsfälle mit dem Coronavirus aufgetreten, vorwiegend in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Insgesamt handelt es sich aktuell (Stand 03.04.2020, 00:00 Uhr) um 79.696 laborbestätigte Fälle von Covid-19. Seit dem 13.03.2020 sind Fälle in allen deutschen Bundesländern bestätigt worden und es wurden leider auch 1017 Todesfälle vermeldet.

Laut dem Robert-Koch-Institut ist es aktuell das Ziel der Gesundheitsbehörden, Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland frühestmöglich zu erkennen und so eine weitere Ausbreitung zu verzögern. Auf diese Weise kann sich Deutschland weiter auf das Coronavirus vorbereiten – dazu gehören zum Beispiel die Ergreifung von Schutzmaßnahmen für gefährdete Personengruppen, die Erhöhung von Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern und die Entwicklung antiviraler Medikamente sowie eines Impfstoffes.

Die gesamte Risikobewertung zu Covid-19 in Deutschland finden Sie auf der Website des Robert-Koch-Insititus.

Weltweit wurden bisher (Stand 03.04.2020) 932.166 Fälle verzeichnet. 46.764 Menschen sind bisher an dem Virus gestorben. Betroffen sind derzeit 205 Länder, am schlimmsten davon die Vereinigten Staaten von Amerika, dicht gefolgt von Italien, Spanien und China, es wird jedoch alles getan, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Den aktuellen Stand zur Ausbreitung des Covid-19 Virus sowie einen Überblick über die Corona Fälle Deutschland finden Sie auf der Informationsseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Laut einer Pressemitteilung vom 17. März 2020, rät die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus davon ab, ohne vorherigen Rat eines Arztes das Medikament Ibuprofen einzunehmen. Zu beachten ist hier, dass es allerdings keine neueren Studien gibt, aus denen hervorgeht, dass die Einnahme von Ibuprofen bei einer Infektion mit dem Coronavirus mit einer höheren Sterblichkeit in Zusammenhang stünde.

Derzeit wird die Lage überprüft. Experten raten aber im Verdachtsfall eher zu einer Einnahme von Paracetamol, anstelle von Ibuprofen. Dies beziehe sich allerdings ausschließlich auf die Einnahme ohne ärztlichen Rat. Die Begründung liege vorallem darin, dass alle Wirkstoffe zur Schmerzstillung und Fiebersenkung Nebenwirkungen hätten. Ibuprofen und besonders Acetylsalicylsäure‎ hätten eine gerinnungshemmende Wirkung. Damit steige das Risiko für innere Blutungen. „Bei Paracetamol ist das nicht der Fall“, meinte Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM). Aber auch Paracetamol hat Nebenwirkungen.

Dabei ist allerdings folgendes zu beachten:

  • Bitte nehmen Sie keine der Medikamente in hohem Maß ein.
  • Vor der Einnahme einer dieser Wirkstoffe, holen Sie sich bitte ärztlichen Rat ein!
  • Sollten Sie im Rahmen einer Langzeitbehandlung Ibuprofen einnehmen, setzen Sie dieses nicht einfach ab! Sprechen Sie auch hier bitte vorher mit Ihrem Arzt!

Was ist eine Pandemie?

Während eine Epidemie ein stark gehäuftes Auftreten einer Krankheit bezeichnet, das jedoch örtlich begrenzt ist, beschreibt der Begriff Pandemie die länderübergreifende, globale Ausbreitung einer Infektionskrankheit. Die Entstehung einer Pandemie ist dabei an die folgenden Bedingungen geknüpft:

  • Ein neuer pathogener Erreger beziehungsweise eine neue Erregervariante taucht auf
  • Der Erreger verursacht eine ernsthafte Erkrankung bei Menschen
  • Es kommt zu einer schnellen und nachhaltigen Ausbreitung des Erregers unter Menschen

Die Weltgesundheitsorganisation hat für die Entstehung einer Pandemie 6 Phasen definiert, wobei es in der letzten Phase, der sogenannten Pandemischen Periode, zur zunehmenden und langanhaltenden Übertragung des Erregers in der gesamten Bevölkerung kommt. Ein historisches Beispiel für eine Pandemie ist die Spanische Grippe, die sich 1918 nach Ende des Ersten Weltkriegs weltweit ausgebreitet hat.

 

Informationen zur Grippewelle und zur Grippeschutzimpfung

Auch bei der Influenza beziehungsweise Grippe handelt es sich um eine leicht übertragbare Virusinfektion, die jährlich im Winterhalbjahr landesweit auftritt. In der Grippesaison 2018/2019 wurden in Deutschland in etwa 3,8 Millionen influenzabedingte Arztbesuche verzeichnet, während der starken Grippewelle im Jahr davor waren es sogar 9 Millionen. Schätzungsweise werden während der jährlichen Grippeperioden 5 bis 20 % der Bevölkerung infiziert. Eine gute Händehygiene ist daher während der Wintermonate grundsätzlich angebracht, um das Ansteckungsrisiko mit der Influenza zu verringern.

Für wen wird eine Grippeschutzimpfung empfohlen?

  • Ältere Personen ab 60 Jahren
  • Schwangere Frauen ab dem 2. Schwangerschaftsabschnitt
  • Personen, bei denen aufgrund von Vorerkrankungen eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung besteht (z.B. bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Multiple Sklerose und Leber-, Nieren- oder Herzkrankheiten)
  • Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
  • Personen, die Risikopersonen pflegen oder mit ihnen zusammen in einem Haushalt leben

Außerdem wird eine Grippeschutzimpfung für medizinisches Personal sowie für Menschen, die in Einrichtungen mit großem Publikumsverkehr arbeiten, empfohlen.

Die wichtigsten Informationen zur Grippeschutzimpfung finden Sie auf der Informationsseite des Robert-Koch-Instituts.

Quellen: www.focus.de|www.fm1today.ch|www.rki.de|www.sagrotan.de|www.bundesgesundheitsministerium.de|www.spiegel.de|flexikon.doccheck.com


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