OMEP HEXAL 20 mg magensaftresistente Hartkapseln

Hersteller:Hexal AG
Darreichungsform:Magensaftresistente Hartkapseln
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Zur Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen.

Wirkstoffe


Omeprazol

Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemässem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Strassenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Vermeiden Sie übermässige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

weitere Informationen

Schützt langanhaltend & zuverlässig gegen Sodbrennen



OMEP® HEXAL 20 mg hilft effektiv und langanhaltend: Die magensaftresistenten Tabletten blockieren zuverlässig die Aktivität der Säurepumpe in der Magenschleimhaut. So gelangt weniger Säure in die Speiseröhre und das schmerzhafte Brennen wird gestoppt. 1 Tablette OMEP® HEXAL 20 mg wirkt bis zu 24 Stunden gegen Sodbrennen. Durch die Hemmung der Säureproduktion können zudem Reizungen der Schleimhaut in Magen und Speiseröhre längerfristig abheilen.

Stoppt die Überproduktion von Magensäure

Jeder 3. Deutsche leidet an Sodbrennen. Der brennende Schmerz, der durch das Aufsteigen von Magensäure in die Speiseröhre entsteht, tritt meist etwa 1 Stunde nach den Mahlzeiten auf, kann aber auch nachts starke Beschwerden verursachen. Während herkömmliche Mittel meist nur kurzzeitige Linderung verschaffen, bekämpft der bewährte Wirkstoff Omeprazol die Ursache von Sodbrennen. Die Produktion von stark saurem Magensaft wird zuverlässig gehemmt und Beschwerden verhindert.


Weitere Darreichungsform und Wirkstoffe zur Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen:

OMEP® HEXAL 20 mg magensaftresistente Tabletten

Pantoprazol HEXAL® bei Sodbrennen

ESOMEP HEXAL® 20mg bei Sodbrennen

• magensaftresistente Tabletten
• nur 1x täglich
• zur kurzzeitigen Behandlung

• magensaftresistente Tabletten
• Wirkstoff: Pantoprazol
• nur 1x täglich

• Wirkstoff: Esomeprazol
• magensaftresistente Hartkapseln
• wirkt 24h

HÄUFIGE FRAGEN & ANTWORTEN:



Warum bekomme ich auch nachts Sodbrennen?
Sodbrennen entsteht, weil der saure Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt und die innere Wand der Speiseröhre reizt. Beim Liegen – oder auch beim Bücken – steigt der Druck auf den Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre und verschlimmert so die Symptome. Schlafen mit leicht erhöhtem Oberkörper kann die Symptome lindern.

Wie kann ich Sodbrennen wirksam vorbeugen?
In den meisten Fällen ist eine unausgewogene Ernährung die Ursache von Sodbrennen und eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten hilfreich.

Achten Sie auf eiweißreiche und fettarme Ernährung und nehmen Sie statt in Fett gebratener Speisen lieber gekochte, gedünstete oder dampfgegarte Mahlzeiten zu sich. Zudem wird der Magen weniger belastet, wenn Sie über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten statt zwei bis drei große zu sich nehmen. Essen am späten Abend sollte möglichst vermieden werden, damit die Nahrung vor dem Schlafengehen verdaut werden kann.

Kauen Sie alle Speisen gründlich. Fein zerkleinerte Nahrung kann im Magen besser aufgespalten werden, außerdem wird durch das Kauen der Speichelfluss angeregt. Der Speichel wirkt wiederum neutralisierend.

Kann man OMEP® HEXAL 20 mg Hartkapseln dauerhaft einnehmen?
Nehmen Sie OMEP® HEXAL 20 mg Hartkapseln nicht länger als 14 Tage ein, ohne Ihren Arzt zu befragen.

Weitere Empfehlungen zur Behandlung von Beschwerden bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden:



Ranitic® 75 akut bei Sodbrennen

Ancid® 500mg Kautabletten

• Wirkstoff: Ranitidin
• magensaftresistente Tabletten
• für Jugendliche ab 16 Jahren
• wirkt schnell und zuverlässig

• Wirkstoff: Hydrotalcit
• für Kinder ab 12 Jahren
• bindet überschüssige Magensäure
• Kautabletten

Anwendungsempfehlung

Dosierung


Allgemeine Dosierungsempfehlung:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 Kapsel1-mal täglichErwachsenemorgens, vor der Mahlzeit

Höchstdosis: Eine Dosis von 1 Kapsel pro Tag sollte nicht überschritten werden.


Anwendungshinweise


Nehmen Sie 1x täglich eine Hartkapsel im Ganzen mit ausreichend Flüssigkeit mit dem Essen oder auf nüchternen Magen ein. Am besten gleich nach dem Aufstehen.
Bei Schluckbeschwerden kann die Kapsel geöffnet und die enthaltenen kleinen Kügelchen (Pellets) unzerkaut in einem Glas Wasser ohne Kohlensäure eingenommen werden.

Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 Kapsel enth.:

  • Omeprazol 20 mg

Inhaltsstoffe


Omeprazol, Cellulose 2-hydroxypropyl ether, Cellulose 2-hydroxypropyl methylether, Benzen-1,2-dicarbonsäurediethylester, E 172, Gebleichte Gelatine, Dodecylhydrogensulfat, Natriumsalz, Dinatrii phosphas dihydricus, Acuzar, Amido di mais, Lactose, C-Weiß 6

Hinweise

Hinweise


Darf nicht eingenommen werden,
•.wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Omeprazol oder einen der sonstigen Bestandteile von OMEP® HEXAL 20 mg sind
•.wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel mit dem Wirkstoff Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen.

Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Geschwüre im Verdauungstrakt in der Vorgeschichte

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfälle
  • Verstopfung
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Infektionen im Magen-Darm-Trakt
  • Geschmacksstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Sehstörungen
  • Verschwommenes Sehen
  • Schleiersehen
  • Einschränkungen des Gesichtsfeldes
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Erythema exsudativum multiforme (Hautausschlag, häufig mit Schleimhautbefall, Blasenbildung und schmerzhaften offenen Stellen)
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
  • Schwitzen
  • Haarausfall
  • Veränderung der Leberwerte
  • Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
  • Unwohlsein
  • Magnesiummangel

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.