KALINOR RETARD P

Hersteller:Desma GmbH
Darreichungsform:Hartkapseln
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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Zur Behandlung von Kaliummangelzuständen bzw. Vorbeugenden Anwendung bei harntreibenden Mitteln (Diuretika), die zu einer vermehrten Kaliumausscheidung (Kaliurese) führen.

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


  • Behandlung eines verminderten Kaliumgehaltes im Blut (Hypokaliämie)
  • Vorbeugung eines verminderten Kaliumgehaltes im Blut (Hypokaliämie) bei Anwendung von Diuretika

Wirkstoffe


Kalium

Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!

Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Hinweise:

Der Verkäufer behält sich vor, eine pharmazeutische Kontrolle durch unsere Apotheker über die bestellte Menge des Medikamentes durchzuführen.
Hierbei kann es zu Kürzungen bei Ihrer Bestellung zu diesem Produkt kommen. Der Rechnungsbetrag wird dann automatisch angepasst.

Anwendungsempfehlung

Dosierung


Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Allgemeine Dosierungsempfehlung- Prophylaxe:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 Kapsel2-3-mal täglichErwachsenewährend oder nach der Mahlzeit
Allgemeine Dosierungsempfehlung- Behandlung:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1-2 Kapseln3-mal täglich (bis zu 12 Kapseln pro Tag)Erwachsenewährend der Mahlzeit

Anwendungshinweise


Zur Verhütung eines Kaliummangels im allgemeinen täglich 2 - 3 Kapseln Kalinor-retard P (entsprechend 16 - 24 mmol K+). Es kann mit einer Dosierung von 3 x 1 Kapsel täglich begonnen werden. Danach ist die Dosierung gegebenenfalls Ihrem persönlichen Kaliumbedarf anzupassen. Zur Behandlung eines Kaliummangels täglich 5 - 12 Kapseln Kalinor-retard P (entsprechend 4 - 96 mmol K+). Es kann mit einer Dosierung von 3 x 2 Kapseln täglich begonnen werden. Danach ist die Dosierung gegebenenfalls Ihrem persönlichen Kaliumbedarf anzupassen. Die Kapseln sollen zu den Mahlzeiten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (wenigstens ein Wasserglas) eingenommen werden. Sollten Sie beim Schlucken von Kapseln Schwierigkeiten haben, so können Sie die beiden Hälften der Steckkapsel auseinanderziehen und den Inhalt auf einem Löffel einnehmen. Vergessen Sie auch dann nicht, reichlich Flüssigkeit (wenigstens ein Wasserglas) dazu zu trinken. Eine Tagesdosis von mehr als 2 Kapseln sollte über den Tag verteilt eingenommen werden (z. B. morgens, mittags, abends), also aufgeteilt auf 2 oder mehr Einzeldosen.

Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 Kapsel enth.:

  • Kaliumchlorid 600 mg
  • Kalium-Ion 314,67 mg
  • Kalium-Ion 8,05 mmol

Inhaltsstoffe


1 Hartkapsel, retardiert enthält: arzneilich wirksamer Bestandteil 6 mg Kaliumchlorid (Kaliumgehalt 315 mg entsprechend 8 mmol = 8 mval K+), sonstige Bestandteile: Chinolingelb, Erythrosin, Ethylcellulose, Gelatine, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Natriumdodecylsulfat, Titandioxid.

Hinweise

Hinweise


Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung

  • bei Raumtemperatur
  • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)

aufbewahrt werden!


Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Zu hoher Kaliumgehalt im Blut
  • Flüssigkeitsmangel
  • Eingeschränkte Ausscheidungsfunktion der Niere
  • Nebennierenrindenunterfunktion#Morbus Addison
  • Erbliche Muskelerkrankung (hyperkaliämische, periodische Paralyse)
  • Erbliche Blutarmut (Sichelzellenanämie)
  • Stoffwechselentgleisungen in den sauren Bereich

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
  • Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Aufstossen
  • Sodbrennen
  • Entweichen von Darmgasen
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Herzrhythmusstörung
  • Zu hoher Kaliumgehalt im Blut
  • Allergische Reaktion
  • Hautentzündung (Ekzem)
  • Juckreiz
  • Hautausschlag

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.


Wechselwirkungen


Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Kalinor-retard P, bzw. wie beeinflusst Kalinor-retard P die Wirkung
von anderen Arzneimitteln?
Eine Erhöhung der Blut-Kaliumkonzentration über die Norm vermindert die Wirkung von Herzglykosiden. Bei gleichzeitiger Therapie
mit bestimmten blutdrucksenkenden Mitteln (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmern/ACE-Hemmern, Angiotensin-ll-Rezeptor-Blockern), Aldosteronantagonisten (die Wirkung von Nebennierenrindenhormon aufhebende Substanzen),
  • kaliumsparenden Diuretika (kaliumsparende wassetreibende Mittel) oder bestimmten Schmerz- und Rheumamitteln (nichtsteroidale Antiphlogistika und periphere Analgetika) wie z. B. Indometacin, ist
  • eine besondere Kontrolle der Blut- Kaliumkonzentration angezeigt, da die genannten Arzneimittel zu einer Verminderung der Kaliumausscheidung über die Nieren und damit zu einer Erhöhung der Blut-Kaliumkonzentration

über die Norm führen können. Anticholinergika (Arzneimittel, die vergleichbar dem Atropin aus der Tollkirsche wirken) hemmen die
Bewegungsvorgänge im Darm (Darmmotilität) und erhöhen daher bei gleichzeitiger Anwendung die (geringe) Wahrscheinlichkeit von
Nebenwirkungen in Magen und Darm. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können!
Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Wechselwirkungen zwischen der Einnahme von Kalinor-retard P und Genussmitteln, Speisen oder Getränken sind nicht zu erwarten.