SYSTRAL Hydrocort 0,5% Creme

Hersteller:MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Darreichungsform:Creme
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison. Er drosselt diese körpereigenen Abwehrmechanismen, besonders wenn sie - wie etwa bei Allergien - zu übertrieben ausfällt. Er wirkt vor allem auf der Haut entzündungshemmend und beseitigt Juckreiz, Rötungen, Schwellungen und Pusteln

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


bei leichten Hautentzündungen und allergischen Hauterkrankungen

Wirkstoffe


Hydrocortison

Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
  • Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.

Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Anwendungsempfehlung

Dosierung


Behandlungsbeginn:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
eine ausreichende Menge2-3 mal täglichKinder ab 6 Jahren und Erwachseneunabhängig von der Tageszeit
Folgebehandlung:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
eine ausreichende Menge1-mal täglichKinder ab 6 Jahren und Erwachseneunabhängig von der Tageszeit, im Abstand von 2-3 Tagen

Anwendungshinweise


Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt folgende Dosierung: Systral® Hydrocort 0,5 % Creme wird zwei- bis dreimal täglich dünn auf die erkrankten Stellen aufgetragen und schonend eingerieben. Nach eingetretener Besserung braucht Systral® Hydrocort 0,5 % Creme meist nur 1mal täglich oder jeden 2. oder 3. Tag angewendet werden. Auch nach Abklingen des Krankheitsbildes sollte Systral® Hydrocort 0,5 % Creme noch einige Tage angewendet werden, um ein Wiederaufflammen der Erkrankung zu vermeiden. Bei der Anwendung im Gesicht ist darauf zu achten, dass Systral® Hydrocort 0,5 % Creme nicht ins Auge gelangt.

Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 g Creme enth.:

  • Hydrocortison 5 mg

Inhaltsstoffe


Hydrocortison, Stearinsäure, Propylenglykol, Sorbitanstearat, Polysorbat, Octyldodecanol, Hartfett, gereinigtes Wasser.

Hinweise

Hinweise


orsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!- Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Propylenglycol (EU-Nummer E 477)!- Vorsicht bei Allergie gegen Emulgatoren (z.B. Sorbitanfettester mit der EU-Nummer E 493 und E 494)!- Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (EU-Nummer E 431)!Für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Virusinfektionen der Haut, z.B.:
  • Windpocken
  • Herpes-Infektionen
  • Bakterieninfektionen der Haut, wie:
  • Hauttuberkulose
  • Syphilis (Lues) (Geschlechts- und Hautkrankheit)
  • Akne
  • Periorale Dermatitis (akneähnliche entzündliche Hauterkrankung im Mundbereich)
  • Rosacea (entzündliche Hauterkrankung im Gesichtsbereich)
  • Pilzinfektionen der Haut
  • Nach einer Impfung auftretende Hautreaktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.