Rosmarinblätter

Hersteller:Bombastus-Werke AG
Darreichungsform:Tee
Verordnungsart: rezeptfrei
pflanzlich

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Für das Wohlbefinden: Rosmarinblätter Tee

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Traditionell angewendet: innerlich zur Unterstützung der Magenfunktion und zur Besserung des Befindens bei vermehrter Schweißabsonderung

Wirkstoffe


1 g Tee enth.:

  • Rosmarinblätter 1 g

Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Wenden Sie Vollbäder unabhängig vom Inhaltsstoff bei:
  • Herzschwäche und Bluthochdruck
  • Fieber und Infektionen
  • Hauterkrankungen oder -verletzungen

nur nach Rücksprache mit einem Arzt an.


Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Anwendungsempfehlung

Dosierung


Zur Zubereitung eines Teeaufgusses zum Trinken:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 Teelöffel2-3 mal täglichJugendliche ab 12 Jahren und Erwachseneunabhängig von der Mahlzeit
Zur Zubereitung eines Teeaufgusses als Vollbad (ca. 100 l) :
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
50 g Teeeinmal täglichJugendliche ab 12 Jahren und Erwachseneunabhängig von der Tageszeit

Anwendungshinweise


Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Bei Verdauungsstörungen: Bereiten Sie den Tee zu und trinken Sie ihn gleich. Übergiessen Sie dafür den Tee mit siedendem Wasser (ca. 150 ml) und geben Sie ihn nach etwa 10 Minuten durch ein Teesieb.
Bei rheumatischen Beschwerden und Kreislaufstörungen: Bereiten Sie mit dem Arzneimittel ein warmes Bad zu. Dazu giessen Sie den Tee mit 1l heissem Wasser auf und geben den Aufguss in die Wanne.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder die Beschwerden regelmässig wiederkehren.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmassnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Rosmarin und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:

  • Aussehen: immergrüner Strauch mit aufrechten Zweigen, an denen nadelförmige, aromatisch duftende Blätter sitzen. Die Unterseite der Blätter ist dicht behaart. In den Achseln der oberen Blätter findet man kleine blauviolette lippenförmige Blüten.
  • Vorkommen: Mittelmeergebiet und Portugal; wird in vielen Ländern angebaut
  • Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Cineol, Alpha-Pinen, Campher und Rosmarinsäure
  • Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Tinkturen aus den Blättern und ätherisches Öl

Durch Reizung der Haut fördert äusserlich angewendetes Rosmarinöl die Durchblutung. Die enthaltenen Gerbstoffe (Rosmarinsäure) hemmen das Wachstum von Bakterien und Pilzen und dämmen Entzündungen ein.
Innerlich löst Rosmarin Krämpfe im Verdauungstrakt und fördert die Produktion von Gallenflüssigkeit.


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 g Tee enth.:

  • Rosmarinblätter 1 g

Hinweise

Hinweise


Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss

  • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
  • im Dunkeln (z.B. im Umkarton)

aufbewahrt werden.


Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Es gibt dazu keine Erkenntnisse. Lassen Sie sich im Zweifelsfalle von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.