RECESSAN

Hersteller:Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH
Darreichungsform:Salbe
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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Der Wirkstoff wirkt örtlich schmerzstillend und juckreizstillend indem er die Nervenbahnen blockiert, die den Schmerzreiz und den Juckreiz registrieren und zum Gehirn weiterleiten. Dadurch wird der Schmerz und der Juckreiz schwächer wahrgenommen. Außerdem wird die Kälte-, Wärme- und Druckempfindlichkeit herabgesetzt.

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Entzündungen der Mundschleimhaut und (Stomatitis)Zahnfleischentzündung (Gingivitis).

Wirkstoffe


Polidocanol

Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuss, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten!
  • Vorsicht bei Allergie gegen das Süssungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Anwendungsempfehlung

Dosierung


Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
eine ausreichende Menge3-6 mal täglichAlle Altersgruppenverteilt über den Tag

Anwendungshinweise


Bringen Sie das Arzneimittel in die Mundhöhle ein oder tragen Sie das Arzneimittel auf das Zahnfleisch auf.
Zur Behandlung von Druckstellen: Tragen Sie das Arzneimittel auf die Zahnprothese oder auf die Zahnspange auf. Nach der Behandlung sollte 1 Stunde weder gegessen noch getrunken werden. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist. Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt. Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen. Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 g Salbe enth.:

  • Macrogol-8-laurylether 30 mg

Inhaltsstoffe


1 g Salbe enth.:

  • Aluminium-(RS)-trilactat
  • Bitterfenchelöl
  • Natrium alginat
  • Paraffin, dickflüssiges
  • Saccharin natrium
  • Salbeiöle, dalmatinische
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Sternanisöl
  • Thymol
  • Titandioxid
  • Vaselin, weisses

Hinweise

Hinweise


Vorsicht bei Allergie gegen:
  • das Lösungsmittel Polyethylenglycol (EU-Nummer E 431)
  • Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl
  • Phenol (z.B. Pyrogallol, Triclosan und Vanillin)
  • Johanniskraut und Weißdorn
  • Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuß, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten
  • die Konservierungsmittel Benzoesäure und Benzoate (EU-Nummer E 210, E 211, E 212, E 213)
  • Parabene als Konservierungsstoffe (EU-Nummer E 214 - E 219)
  • Zimt, Birke, Pappelknospen, Propolis, Baldrian, Gelbwurz und Kolophonium
  • das Süßungsmittel Saccharin (EU-Nummer E 954) oder gegen Sulfonamide
  • Paraffin- es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.