NasenDuo Nasenspray ratiopharm

Hersteller:ratiopharm GmbH
Darreichungsform:Nasenspray
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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NasenDuo® Nasenspray ratiopharm, Lösung zur Anwendung bei Schnupfen.
Der enthaltene Wirkstoff Xylometazolin verengt die Gefäße und bewirkt dadurch eine Abschwellung der Nasenschleimhaut. Der zusätzlich enthaltene Wirkstoff Dexpanthenol ist ein Abkömmling des Vitamins Pantothensäure, das die Wundheilung fördert und die Schleimhäute schützt.

NasenDuo® Nasenspray ratiopharm ist der Nachfolger von XyloDuo-ratiopharm Nasenspray. Der Produktname wurde im Interesse des Kunden angepasst, der Inhalt und die Wirkweise ist die gleiche.

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen und zur unterstützenden Behandl. der Heilung von Haut- und Schleimhautschäden, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen und zur Behandl. der Nasenatmungsbehinderung nach operativen Eingriffen an der Nase. -Nasenspray ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren.


Wirkstoffe


Xylometazolinhydrochlorid / Dexpanthenol


Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Das Arzneimittels selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Anwendungsempfehlung

Dosierung


EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 Sprühstoss1-3mal täglichKinder ab 6 Jahren und Erwachsenebei Auftreten der Beschwerden

Anwendungshinweise


Zur Anwendung bei Kindern zwischen 2 und 6 Jahren. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosis für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren nach Bedarf bis zu 3-mal täglich je 1 Sprühstoß NasenDuo® Nasenspray ratiopharm in jede Nasenöffnung. Die Dosierung richtet sich nach der individuellen Empfindlichkeit und der klinischen Wirkung.


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 ml Spray = 10 Sprühstösse enth.:

  • Xylometazolin hydrochlorid 1 mg
  • Xylometazolin 0,87 mg
  • Dexpanthenol 50 mg

Inhaltsstoffe


Die Wirkstoffe sind: Xylometazolinhydrochlorid/Dexpanthenol. Ein Sprühstoß (entspricht 0,1 ml Lösung) enthält 0,05 mg Xylometazolinhydrochlorid und 5,0 mg Dexpanthenol.
1 ml Lösung enthält: 0,5 mg Xylometazolinhydrochlorid und 50 mg Dexpanthenol.
- Die sonstigen Bestandteile sind:
Kaliumdihydrogenphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat, Wasser für Injektionszwecke


Hinweise

Hinweise


Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie NasenDuo® Nasenspray ratiopharm anwenden,wenn Sie mit bestimmten Arzneimitteln gegen Depression, die als Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) bezeichnet werden, oder mit anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln (z. B. Doxapram, Ergotamin, Oxytocin) behandelt werden. Wenn Sie mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln (z. B. Methyldopa) behandelt werden. Wenn Sie an einem erhöhten Augeninnendruck leiden, insbesondere einem Engwinkelglaukom. Wenn Sie an einer koronaren Herzerkrankung oder Bluthochdruck (Hypertonie) leiden. Wenn Sie an einem Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom) leiden. Wenn Sie an Stoffwechselstörungen wie z. B. einer Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) und Diabetes leiden. Wenn Sie eine als Porphyrie bezeichnete Stoffwechselkrankheit haben (eine Stoffwechselstörung, die Haut und/oder Nervensystem befällt). Wenn Ihre Prostata vergrößert ist (Prostatahyperplasie). NasenDuo® Nasenspray ratiopharm darf bei Kindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden. Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen des Schwundes der Nasenschleimhaut (Gewebe in der Nase) nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.


Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen, z.B. koronare Herzkrankheit (Verengung der Herzkranzgefässe), Bluthochdruck
  • Stoffwechselerkrankungen, z.B. Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus
  • Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
  • Engwinkelglaukom
  • Prostatavergrösserung
  • Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  • Übelkeit
  • Geschmacksstörungen
  • Mundtrockenheit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Zittern
  • Schlaflosigkeit
  • Reizerscheinungen am Auge
  • Trockenes Auge
  • Reizerscheinungen in der Nase, wie:
  • Niesen
  • Gefühl der "verstopften Nase", durch verstärkte Schleimhautschwellung
  • Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)
  • Nasenbluten
  • Nasenschmerzen
  • Geschwüre der Nasenschleimhaut
  • Geruchsstörungen
  • Reizerscheinungen im Rachen
  • Störungen der Stimme
  • Husten
  • Unwohlsein
  • Müdigkeit

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.