Movicol Beutel

Hersteller:Norgine GmbH
Darreichungsform:Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
Verordnungsart: rezeptfrei

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Eine Verstopfung ist unangehm bis schmerzhaft und gilt in Deutschland als Tabuthema. Dabei können sie den Alltag von chronisch Betroffenen - häufig ältere Menschen - enorm beeinträchtigen. Movicol wirkt sanft abführend bei chronischen Verstopfungen. Weil einige Abführmittel dem Körper Wasser und Elektrolyte entziehen, enhält Movicol den Wirkstoff Macrogol 335. Es ist ein Polythylenglykol mit einer ausgeprägten, wasserbindenden Eigenschaft. Der Zusatz von Elektrolyten stellt sicher, dass es zu keiner nennenswerten Verschiebung im Wasser- und Elektrolytehaushalt kommt. Der Körper wird so nicht zusätzlich strapaziert. Nicht nur deshalb ist Movicol gut verträglich und auch für eine langfristige Therapie der chronischen Verstopfung zugelassen.

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Bei chronischer Verstopfung.


Wirkstoffe


Macrogol 335


Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Wenden Sie abführende Arzneimittel ohne ärztliche Empfehlung nur kurzzeitig an. Eine längerfristige Anwendung führt unter Umständen zu einer chronischen Verstopfung und/oder weiteren Problemen. Bleibt der Erfolg nach kurzzeitiger Anwendung aus, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Achtung: Abführmittel eignen sich nicht zur Gewichtabnahme.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Anwendungsempfehlung

Dosierung


Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Ein Dosierungsbeispiel:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 Beutel1-3 mal täglichJugendliche ab 12 Jahren und Erwachseneunabhängig von der Mahlzeit

Es kann sinnvoll sein, im Laufe der Behandlung die Dosis zu reduzieren.


Anwendungshinweise


Bei chronischer Verstopfung: Erwachsene, Jugendliche und ältere Patienten: 1-3 x täglich 1 Beutel, entsprechend der individuellen Erfordernisse und der Schwere der Verstopfung. In der langfristigen Anwendung kann die Dosis auf 1-2 x täglich 1 Beutel reduziert werden.Bei Kindern (unter 12 Jahren) wird die Anwendung nicht empfohlen. Bei Patienten mit Funktionsstörung der Niere (Niereninsuffizienz) sind keine Dosisänderungen nötig.


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


13,8 g Pulver = 1 Beutel enth.:

  • Macrogol 3350 13,125 g
  • Natriumchlorid 0,351 g
  • Natriumhydrogencarbonat 0,179 g
  • Kaliumchlorid 0,047 g
  • Natrium-Ion 65 mmol/l
  • Kalium-Ion (inkl. Acesulfam kalium) 5,4 mmol/l
  • Chlorid 53 mmol/l
  • Hydrogencarbonat-Ion 17 mmol/l

Inhaltsstoffe


1 Beutel mit 13,81 g Pulver enthält: Macrogol (Polyethylenglykol) 335, Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat, KaliumchloridSonstige Bestandteile: Acesulfam-Kalium, Zitronen-/Limonenaroma


Hinweise

Hinweise


Bei Kindern (unter 12 Jahren) wird die Anwendung nicht empfohlen. Bei Patienten mit Funktionsstörung der Niere (Niereninsuffizienz) sind keine Dosisänderungen nötig.


Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Darmverschluss
  • Verengung im Verdauungstrakt, z.B. an der Speiseröhre, am Magen oder am Dünn- oder Dickdarm
  • Magen- oder Darmdurchbruch oder Gefahr eines Durchbruchs
  • Toxisches Megakolon (gefährliche Weitstellung des Dickdarms, die mit Fieber etc. einhergeht und als Komplikation z.B. bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa auftreten kann)
  • Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
  • Colitis ulcerosa
  • Morbus Crohn

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfälle
  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Bauchschmerzen
  • Lokale Reizerscheinungen der Darmschleimhaut, vor allem am Anus

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.


Wechselwirkungen


Es liegen keine klinischen Berichte über
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln vor.
Macrogol erhöht jedoch die Löslichkeit von Stoffen,
die in Alkohol löslich und in Wasser relativ unlöslich
sind. Daher besteht die theoretische Möglichkeit,
dass die Aufnahme solcher Arzneistoffe
vorübergehend verringert werden kann.