KETOZOLIN 2% Shampoo-120 ml

Abbildung ähnlich
Hersteller: Dermapharm AG Arzneimittel
Darreichungsform: Shampoo
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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  • Zur Behandlung von Kopfschuppen mit Juckreiz und Rötungen
  • 4 in 1 Therapie antientzündlich antimykotisch juckreizlindernd
  • Ohne Duftstoffe

Ketozolin 2% wird zur Behandlung von Hautkrankheiten, deren Ursache Pilzinfektionen (einschließlich auch Hefepilz) sind, eingesetzt.

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Zur Behandlung und Vorbeugung der folgenden Arten von pilzbedingter Pityriasis:
- Schuppen/Milchschorf auf der Kopfhaut
- Kopfschuppen
- schuppige bräunliche Flecken auf der Haut.


Wirkstoffe


Ketoconazol


Weitere Pflichtinformationen

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Hinweise:

Der Verkäufer behält sich vor, eine pharmazeutische Kontrolle durch unsere Apotheker über die bestellte Menge des Medikamentes durchzuführen.
Hierbei kann es zu Kürzungen bei Ihrer Bestellung zu diesem Produkt kommen. Der Rechnungsbetrag wird dann automatisch angepasst.


Anwendungsempfehlung

Dosierung


Kopfschuppen (seborrhoische Dermatitis): Behandlung:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
eine ausreichende Menge2-mal wöchentlich (im Abstand von 3-4 Tagen)Jugendliche und Erwachseneunabhängig von der Tageszeit
Kopfschuppen (seborrhoische Dermatitis): Vorbeugung gegen Wiederauftreten:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
eine ausreichende Menge1-mal wöchentlich oder alle 2 WochenJugendliche und Erwachseneunabhängig von der Tageszeit
Hautflechte durch Kleienpilz (Pityriasis versicolor): Behandlung:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
eine ausreichende Menge1-mal täglichJugendliche und Erwachseneunabhängig von der Tageszeit
Hautflechte durch Kleienpilz (Pityriasis versicolor): Vorbeugung gegen Wiederauftreten:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
eine ausreichende Menge1-mal täglichJugendliche und Erwachseneunabhängig von der Tageszeit

Anwendungshinweise


Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Waschen Sie mit den Arzneimittel Haare und Kopfhaut.
Oder: Reiben Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) ein.
Zuvor feuchten Sie die betroffene(n) Stelle(n) mit Wasser an. Das Arzneimittel sollte 3-5 Minuten auf der Haut einwirken. Danach spülen Sie es mit viel Wasser aus. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit den Augen.

Dauer der Anwendung?
Die allgemeine Anwendungsdauer bei Kopfschuppen (seborrhoische Dermatitis) beträgt zur Behandlung 2-4 Wochen und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten 3-6 Monate.
Die Anwendungsdauer bei Hautflechte durch Kleienpilz (Pityriasis versicolor) beträgt zur Behandlung maximal 5 Tage und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten maximal 3 Tage.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken grösserer Mengen wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmassnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff schädigt die äussere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab.


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 g Shampoo enth.:

  • Ketoconazol 20 mg

Inhaltsstoffe


Natriumdodecylsulfat; 3-Dodecyloxycarbonyl-2/3-sul- fopropansäure, Dinatriumsalz; Poly(oxyethylen)-120-methyl(D-glucopyranosid)dioleat; Macrogolglycerolcocoate (Ph.Eur.) [7 EO-Einheiten]; 1,1’-Methylenbis[3-(3-hydroxymethyl-2,5-dioxoimidazolidin-4-yl)harnstoff]; Tridodecylammoniumpolypeptide (MMG 2000); N,N-Bis(2-hydroxyethyl)cocosfettsäureamid; Natriumhydroxid; Natriumchlorid; Ponceau 4R (E124); Salzsäure 36 %; gereinigtes Wasser.


Hinweise

Hinweise


Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!


Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel sollte nicht auf die Brust aufgetragen werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Entzündung des Haarfollikels
  • Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
  • Reizung des Auges
  • Tränende Augen
  • Akne
  • Haarausfall
  • Kontaktdermatitis (Allergische Hautreaktionen, die erst bei wiederholter Anwendung auftreten)
  • Austrocknung der Haut
  • Haarstrukturveränderung
  • Hautausschlag
  • Brennen auf der Haut
  • Entzündungsreaktionen der Haut
  • Schuppenbildung der Haut
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
  • Hautrötung
  • Hautreizungen
  • Juckreiz
  • Hautbläschen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.