HOGGAR Night Tabletten

Hersteller:STADA GmbH
Darreichungsform:Tabletten
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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  • Wirkt schnell
  • kein Hängover-Effekt
  • Gut verträglich

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Besser schlafen. Fördert das Einschlafen. Zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörung. Das Antihistaminikum wirkt schnell, fördert den natürlichen Einschlafprozess und erweckt auch bei längerer Einnahme kein Suchtpotenzial. Gleichzeitig führt es in der Regel nicht zu so genannten Hang-Over-Erscheinungen, das heißt, zu Benommenheit und Abgeschlagenheit am nächsten Tag.


Wirkstoffe


Doxylamin hydrogensuccinat


Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemässem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Strassenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heisst mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

weitere Informationen

Einschlafstörungen sind weiter verbreitet, als man annimmt. Auslöser dafür können ganz verschiedene und sehr unterschiedliche Faktoren sein. Nur wer gut und ausreichend schläft, kann seine Tage ausgeglichen, selbstbewusst und erfolgreich gestalten. Hoggar Night kann kurzzeitig bei Schlafstörungen helfen und damit die Tage wieder interessant machen.

Anwendungsempfehlung

Dosierung


EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 Tablette1-mal täglichErwachsenevor dem Schlafengehen (ca. 0,5-1 Stunden davor), unabhängig von der Mahlzeit

Höchstdosis: Eine Dosis von 2 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.Nach der Einnahme sollte eine ausreichende Schlafdauer gewährleistet sein.


Anwendungshinweise


Erwachsene ca. 1/2 bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen 1 Tablette (entsprechend 25 mg Doxylaminsuccinat)Bei stärkeren Schlafstörungen können als Höchstdosis 2 Tabletten (entsprechend 50 mg Doxylaminsuccinat) eingenommen werden.


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 Tablette enth.:

  • Doxylamin hydrogensuccinat 25 mg
  • Doxylamin 17,4 mg

Inhaltsstoffe


Kartoffelstärke, Magnesiumdistearat, Maisstärke, Talkum, Siliciumdioxid, hochdisperses, Gelatine, Lactose-1-Wasser


Hinweise

Hinweise


Enthält: Lactose.


Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Epilepsie
  • Engwinkelglaukom
  • Prostatavergrösserung mit Restharnbildung
  • Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

  • Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
  • Asthma bronchiale
  • Chronische Atembeschwerden
  • Bluthochdruck
  • Herzschwäche
  • Neigung zu Krampfanfällen, d.h. bei Familienangehörigen oder in der eigenen Vorgeschichte sind epileptische Anfälle bekannt
  • Hirnschäden
  • Eingeschränkte Leberfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfälle
  • Verstopfung
  • Bauchschmerzen
  • Appetitstörungen
  • Mundtrockenheit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schlaflosigkeit
  • Alpträume
  • Unruhe
  • Erregung
  • Konzentrationsstörungen
  • Depressionen
  • Delirium (Verwirrtheit)
  • Halluzinationen
  • Muskelschwäche
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Störung der Nah- und Ferneinstellung des Auges (Akkommodation), wodurch man verschwommen sieht
  • Erhöhung des Augeninnendrucks
  • Gefühl der "verstopften Nase"
  • Bluthochdruck
  • Niedriger Blutdruck
  • Pulsbeschleunigung
  • Herzrhythmusstörungen
  • Verengung der Atemwege
  • Störungen beim Wasserlassen
  • Zittern

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.


Wechselwirkungen


Bei gleichzeitiger Anwendung anderer zentral wirksamer Arzneimittel (wie Psychopharmaka, Schlafmittel, Schmerzmittel, Narkosemittel, Mittel zur Behandlung von Anfallsleiden)
kann es zu einer wechselseitigen Verstärkung der Wirkung kommen. Dies gilt insbesondere auch für gleichzeitigen Alkoholgenuss, durch
den die Wirkungen von Hoggar Night in nicht vorhersehbarer Weise verändert und vestärkt werden können.
Bei gleichzeitiger Gabe von Hoggar Night und Phenytoin, einem Arzneimittel zur Behandlung von Anfallsleiden, wird die Phenytoin-Wirkung
abgeschwächt.
Die anticholinerge Wirkung von Hoggar Night kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Substanzen mit anticholinergen Wirkungen
(z. B. Biperiden, einem Arzneimittel zur Behandlung der Parkinsonschen Krankheit; tricyclische Antidepressiva) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.
Durch die gleichzeitige Einnahme von Hemmstoffen der Monoaminoxidase, die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, kann
die anticholinerge Wirkung von Hoggar Night ebenfalls verstärkt werden, dies kann sich durch eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine akute Erhöhung des Augeninnendruckes
äüßern. Durch gleichzeitige Anwendung mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase kann es außerdem zum Abfall des Blutdruckes und einer verstärkten
Funktionseinschränkung des zentralen Nervensystems und der Atmung kommen. Aus diesen Gründen dürfen beide Substanzen nicht gleichzeitig zur Therapie eingesetzt werden.
Die Anwendung von Arzneimitteln gegen hohen Blutdruck, die auf das zentrale Nervensystem wirken (wie Guanabenz, Clonidin, Alpha-Methyldopa) zusammen mit
Hoggar Night kann zu verstärkter Müdigkeit und Mattigkeit führen.
Die Wirkung von Neuroleptika kann bei gleichzeitiger Anwendung von Hoggar Night abgeschwächt sein.
Unter der Behandlung mit Hoggar Night oder anderen Antihistaminika können Symptome einer beginnenden Schädigung des Innenohres, die durch
andere Arzneimittel (z. B. Aminoglykosid-Antibiotika, einige Schmerzmittel, einige harntreibende Mittel) ausgelöst wurde, abeschwächt sein.
Das Ergebnis von Hauttests kann unter einer Therapie mit Hoggar Night verfälscht sein (falsch negativ).
Epinephrin sollte nicht zusammen mit Hoggar Night verabreicht werden ( Gefäßerweiterung, Blutdruckabfall, beschleunigte Herzfrequenz).
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

ergänzende Angebote

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