Dolormin GS

Abbildung ähnlich
Hersteller: Johnson & Johnson GmbH (OTC)
Darreichungsform: Tabletten
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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  • Bei Gelenkschmerzen durch Arthrose
  • Wirkt bis zu 12 Stunden
  • Gute Verträglichkeit

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen z.B. bei bekannter Arthrose (Gelenkverschleiß).


Wirkstoffe


Naproxen


Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemässem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Strassenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Vermeiden Sie übermässige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
  • Die gewohnheitsmässige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
  • Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
  • Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
  • Enthält Lactose
  • Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Weitere Pflichtinformationen

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Warnhinweis für Arzneimittel mit den Wirkstoffen: Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen, Paracetamol, Phenazon und Propyphenazon: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.

Hinweise:

Der Verkäufer behält sich vor, eine pharmazeutische Kontrolle durch unsere Apotheker über die bestellte Menge des Medikamentes durchzuführen.
Hierbei kann es zu Kürzungen bei Ihrer Bestellung zu diesem Produkt kommen. Der Rechnungsbetrag wird dann automatisch angepasst.


weitere Informationen

Dolormin GS mit Naproxen – langanhaltende Hilfe bei Gelenkschmerzen durch Arthrose

Tanzen, laufen, morgens aufstehen – unsere Gelenke ermöglichen unter anderem diese Bewegungen. Überall, wo Knochen aufeinandertreffen, befinden sich solche Verbindungsstücke und sorgen für
Beweglichkeit. Die Knochenenden sind dabei mit einer elastischen Knorpelschicht überzogen. Wie eine Art „Stoßdämpfer“ federt sie harte Stöße und abrupte Bewegungen ab. Bei der Arthrose (Gelenkverschleiß) nutzt sich der Knorpel jedoch immer weiter ab und die Enden der Knochen reiben direkt aneinander, was zu Schmerzen im Gelenk (meist Knie- oder Hüftgelenk) führt.

Haben Sie häufiger Gelenkschmerzen – besonders in Belastungssituationen oder nach längerem Sitzen oder Liegen? Die Gelenke sind „wetterfühlig“, morgens steif oder knirschen bei Bewegung? Diese Anzeichen können auf eine Arthrose hindeuten.

Mit Dolormin GS mit Naproxen steht Ihnen ein Arzneimittel zur Verfügung, das zur Linderung von leichten bis mäßig starken Schmerzen z.B. bei bekannter Arthrose geeignet ist. Das Medikament eignet sich insbesondere für schmerzhafte Beschwerden bei Arthrose, denn es kann Schmerzen bis zu 12 Stunden lindern – und ermöglicht Ihnen somit einen aktiveren Tag oder eine ruhigere Nacht.

Wie wirkt Naproxen in Dolormin GS gegen Arthrose-Schmerzen?

Eine Tablette Dolormin GS mit Naproxen enthält 250 mg Naproxen. Der Wirkstoff hemmt bestimmte Enzyme, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind. Dadurch vermindert er die Bildung von Prostaglandinen – Botenstoffen, die Schmerzrezeptoren sensibilisieren.

Dabei zeichnet sich Naproxen durch eine lange Wirkdauer von bis zu 12 Stunden und gute Verträglichkeit aus.

Anwendungsempfehlung

Dosierung


Allgemeine Dosierungsempfehlung:

Erstdosis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene können als erste Dosis 1-2 Tabletten einnehmen.

Folgedosis:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 Tablette1-3-mal täglichJugendliche ab 12 Jahren und Erwachsenevor der Mahlzeit

Bei bekannter Arthrose:

Erstdosis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene können als erste Dosis 2 Tabletten einnehmen.

Folgedosis:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 Tablette2-mal täglichJugendliche ab 12 Jahren und Erwachsenemorgens und abends, vor der Mahlzeit
Bei starken Beschwerden zur Nacht:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 bzw. 2 Tabletten2-mal täglichJugendliche ab 12 Jahren und Erwachsenemorgens 1 Tablette und abends 2 Tabletten, vor der Mahlzeit
Bei starken Beschwerden am Tag:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 bzw. 2 Tabletten2-mal täglichJugendliche ab 12 Jahren und Erwachsenemorgens 2 Tabletten und abends 1 Tablette, vor der Mahlzeit

Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt es sich das Arzneimittel während der Mahlzeit einzunehmen.


Anwendungshinweise


Wie sollte Dolormin® GS angewendet werden?

Dolormin® GS sollte wie in der Packungsbeilage oder der nachfolgenden Dosierungsempfehlung eingenommen werden, sofern nicht anders vom Arzt verordnet.

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:

  • Erstdosis: 1-2 Tabletten (entsprechend 250-500 mg Naproxen)
  • Folgedosis: 1 Tablette (entsprechend 250 mg Naproxen)
  • Maximale Tagesgesamtdosis: bis zu 3 Tabletten (entsprechend 750 mg Naproxen)

Bei bekannter Arthrose

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:

  • Erstdosis: 2 Tabletten (entsprechend 500 mg Naproxen)
  • Folgedosis: 1 (-2) Tabletten (entsprechend 250-500 mg Naproxen)
  • Maximale Tagesgesamtdosis: bis zu 3 Tabletten (entsprechend 750 mg Naproxen)

Bei Arthroseschmerzen kann es zu tageszeitlichen Schwankungen kommen. Dementsprechend kann die Dosierung angepasst werden.
Die Schmerzen sind:

ohne tageszeitlichen Schwankungen

  • Einnahme Morgens: 1 Tablette (250 mg Naproxen)
  • Einnahme Abends: 1 Tablette (250 mg Naproxen)
  • Tagesdosis: 500 mg Naproxen

in der Nacht stärker

  • Einnahme Morgens: 1 Tablette (250 mg Naproxen)
  • Einnahme Abends: 2 Tabletten (500 mg Naproxen)
  • Tagesdosis: 750 mg Naproxen

am Tage stärker

  • Einnahme Morgens: 2 Tabletten (500 mg Naproxen)
  • Einnahme Abends: 1 Tablette (250 mg Naproxen)
  • Tagesdosis: 750 mg Naproxen

Bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sollte die Tagesdosis nicht mehr als zwei Tabletten, verteilt auf zwei Einzeldosen, betragen.

Ohne ärztlichen Rat sollte Dolormin® GS nicht länger als 4 Tage eingenommen werden; bei bekannter Arthrose nicht länger als 5 (-7) Tage. Sollte der Eindruck bestehen, dass die schmerzlindernde Wirkung von Dolormin® GS nicht ausreicht, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt und erhöhen Sie nicht selbstständig die Dosierung.


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 Tablette enthält 250 mg Naproxen.

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, vorverkleisterte Stärke (Mais), Povidon (K 30), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), gereinigtes Wasser.


Inhaltsstoffe


1 Tablette enth.:

  • Lactose-1-Wasser
  • Maisstärke, vorverkleistert
  • Povidon K30
  • Croscarmellose natrium
  • Magnesium stearat
  • Wasser, gereinigtes

Hinweise

Hinweise


Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.


Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
  • Blutbildungsstörungen
  • Aktive Blutungen, wie:
  • Blutungen im Magen-Darm-Trakt
  • Hirnblutungen

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

  • Magen-Darm-Beschwerden, auch in der Vorgeschichte
  • Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
  • Colitis ulcerosa
  • Morbus Crohn
  • Blutgerinnungsstörung
  • Herzerkrankungen, wie:
  • Herzschwäche
  • Bluthochdruck
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
  • Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
  • Lupus erythematodes (eine so genannte Autoimmunerkrankung, bei der das eigene Abwehrsystem Zellen z.B. in der Lunge oder in der Haut angreift)
  • Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
  • Kurz zuvor stattgefundene grössere Operation

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Bluterbrechen
  • Sodbrennen
  • Durchfälle
  • Verstopfung
  • Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Blutungen im Magen-Darm-Bereich
  • Geschwüre im Verdauungstrakt, die auch durchbrechen können
  • Entzündungen der Mundschleimhaut
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Erregung
  • Sehstörungen
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuss)
  • Hautblutungen aufgrund gestörter Blutgerinnung
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Verminderung der Harnausscheidung

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.