Aspirin Direkt Kautabletten

Hersteller:Bayer Vital GmbH
Darreichungsform:Kautabletten
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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Die Aspirin Direkt Kautablette können Sie ganz diskret ohne Flüssigkeit einnehmen. Die praktische Kautablette hilft bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber und schmeckt angenehm nach Orange.

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Leichte bis mäßig starke Schmerzen, Koppfschmerzen, Regelschmerzen und Fieber.


Wirkstoffe


Acetylsalicylsäure


Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Die gewohnheitsmässige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
  • Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
  • Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
  • Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
  • Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
  • Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
  • Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Warnhinweis für Arzneimittel mit den Wirkstoffen: Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen, Paracetamol, Phenazon und Propyphenazon: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.

Anwendungsempfehlung

Dosierung


EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 Kautablette3-mal täglichJugendliche ab 12 Jahrenim Abstand von 4-8 Stunden, nach der Mahlzeit
1-2 Kautabletten3-mal täglichErwachseneim Abstand von 4-8 Stunden, nach der Mahlzeit

Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.


Anwendungshinweise


Kinder ab 12 Jahren nehmen bis zu 3x täglich 1 Kautablette ein, Jugendliche ab 12 jahren und Erwachsene nehmen 3x täglich 1-2 Kautabletten ein


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 Tablette enth.:

  • Acetylsalicylsäure 500 mg

Inhaltsstoffe


Mannitol, Aromastoffe, natürlich, naturidentisch, Magnesiumcarbonat, Citronensäure, wasserfreie, Maisstärke, Carmellose natrium, Natriumcarbonat, Ascorbinsäure, Aspartam, enthält Phenylalanin, Calciumbis(octadecanoat), Gelborange S, Stärke, vorverkleistert


Hinweise

Hinweise


Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden. Nehmen Sie Aspirin Direkt ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.


Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Geschwüre im Verdauungstrakt
  • Erhöhte Blutungsneigung
  • Leberversagen
  • Nierenversagen

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

  • Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden, die chronisch und wiederkehrend sind
  • Asthma bronchiale
  • Herzerkrankungen, die medikamentös nicht eingestellt sind
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Neigung zu Gichtanfällen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  • Sodbrennen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magenschmerzen
  • Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
  • Mikroblutungen (kaum sichtbare oder bemerkbare Blutungen aus kleinsten Gefässen), vor allem im Magen-Darm-Bereich
  • Allergische Reaktionen, vor allem bei Asthmatikern, wie:
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
  • Anfälle von Atemnot
  • Blutungen, wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, mit eventuell verlängerter Blutungszeit

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.


Wechselwirkungen


Beachten Sie bitte, daß diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Verstärkt werden:
Die Wirkung gerinnungshemmender Arzneimittel (z. B. Cumarinderivate und Heparin);
Das Risiko einer Magen-Darm-Blutung bei gleichzeitiger Behandlung mit Medikamenten, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten, oder bei gleichzeitigem Alkohol-Konsum;
Die Wirkung von bestimmten blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffen);
Die gewünschten und unerwünschten Wirkungen von Methotrexat;
Die Blutspiegel von Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Barbituraten (Schlafmittel) sowie Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Störungen);
  • Die gewünschten und unerwünschten Wirkungen einer bestimmten Gruppe von Schmerz- und Rheumamitteln (nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika);

Die Wirkung von bestimmten Antibiotika (Sulfonamide und Sulfonamid-Kombinationen [z. B. Sulfamethoxazol/Trimethoprim]);
Die Wirkung von Trijodthyronin, einem Medikament gegen Schilddrüsenunterfunktion;
Die Wirkung von Valproinsäure, einem Medikament zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns.
Aspirin Direkt vermindert die Wirkungen von bestimmten Medikamenten,
die eine vermehrte Harnausscheidung bewirken (sogenannte Aldosteronantagonisten und Schleifendiuretika);
Blutdrucksenkenden Arzneimitteln;
Harnsäureausscheidenden Gichtmitteln (z. B. Probenecid, Sulfinpyrazon).
Aspirin Direkt sollte daher nicht zusammen mit einem der o. g. Stoffe angewendet werden, ohne daß der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.