Almotriptan HEUMANN bei Migräne 12,5 mg Filmtabletten-2 St

Abbildung ähnlich
Hersteller: HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
Darreichungsform: Filmtabletten
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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  • Wirkungseintritt schon nach ca. 30 Minuten
  • Bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura
  • Kann unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden

Almotriptan Heumann ist ein spezifisches Migränemittel, das für die akute Behandlung von Migräneanfällen mit oder ohne Aura verwendet wird. Es sorgt dafür, dass sich die erweiterten Blutgefäße im Gehirn wieder verengen, weniger Entzündungsbotenstoffe ausgeschüttet werden und die Ausbreitung der Schmerzreize im Gehirn gehemmt wird. Die Schmerzlinderung setzt in der Regel bereits circa 30 Minuten nach der Verabreichung ein – und das bei einer geringen Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Wiederkehrkopfschmerzen.

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit oder ohne Aura. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Wirkstoffe


Almotriptan


Weitere Pflichtinformationen

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Hinweise:

Der Verkäufer behält sich vor, eine pharmazeutische Kontrolle durch unsere Apotheker über die bestellte Menge des Medikamentes durchzuführen.
Hierbei kann es zu Kürzungen bei Ihrer Bestellung zu diesem Produkt kommen. Der Rechnungsbetrag wird dann automatisch angepasst.


Anwendungsempfehlung

Dosierung


Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:

Zur Akutbehandlung - einmalige Gabe:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 Tablette1 TabletteErwachsenezu Beginn des Anfalls

Innerhalb von 24 Stunden darf nur bei Wiederauftreten der Symptome eine 2. Dosis frühstens nach 2 Stunden gegeben werden.

Höchstdosis: Eine Dosis von 2 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.


Anwendungshinweise


Erwachsene von 18 bis 65 Jahren:
Die empfohlene Dosis ist eine Tablette mit 12,5 mg Almotriptan, die so früh wie möglich nach Einsetzen des Migräneanfalls eingenommen werden soll. Falls Ihr Migräneanfall nicht abklingt, nehmen Sie nicht mehr als eine Tablette für denselben Anfall ein.
Wenn innerhalb von 24 Stunden ein zweiter Migräneanfall einsetzt, kann eine zweite Tablette mit 12,5 mg eingenommen werden, allerdings müssen zwischen Ihrer ersten und Ihrer zweiten Tablette mindestens 2 Stunden vergangen sein.
Die maximale Tagesdosis beträgt zwei Tabletten innerhalb von 24 Stunden. Nehmen Sie die Tabletten mit etwas Flüssigkeit (z.B. Wasser) ein. Die Tabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 Tablette enth.:

  • Almotriptan malat 17,5 mg
  • Almotriptan 12,5 mg

Inhaltsstoffe


1 Filmtablette enthält:
Wirkstoff: 12,5 mg Almotriptan als Almotriptan[rac-(2R)-2-hydroxybutandioat]
Sonstige Bestandteile:
Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Mannitol (Ph. Eur.) (E 421), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Povidon (K29-32), Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.)
Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E171), Macrogol 400, Carnaubawachs.


Hinweise

Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
  • Angina pectoris
  • Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
  • Herzinfarkt in der Vorgeschichte
  • Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
  • Schlaganfall in der Vorgeschichte
  • Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
  • Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
  • Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
  • Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
  • Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

  • Bluthochdruck
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Mögliche Gefahr einer Gefässverengung am Herzen, wie bei:
  • Rauchen
  • Nikotinersatztherapie
  • Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
  • Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfälle
  • Mundtrockenheit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • Müdigkeit
  • Missempfindungen, wie:
  • Kribbeln
  • Schwere-, Druck- und Engegefühl, vor allem im Hals
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Herzklopfen
  • Brustschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Allgemeine Schwäche

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.