Gründe für schwere Beine und was man dagegen tun kann

Schwere Beine - Ursachen & Tipps

Vor allem nach langem Stehen, einer sitzender Tätigkeit, oder nach einer Flugreise oder Autofahrt leiden viele Menschen an schweren Beinen. Oft ist dieses bleischwere Gefühl kombiniert mit angeschwollenen Füßen, Knöchel und Waden. Betroffene kommen dann kaum noch aus ihren Schuhen, geschweige denn hinein.

Auch in der in der warmen Jahreszeit schwellen die Beine verstärkt an, da die höheren Temperaturen das gesamte Gewebe zusätzlich erweitern. Über Nacht gehen die Schwellungen dann wieder zurück. Doch wenn Ihre Beine zudem manchmal jucken, kribbeln oder sogar schmerzen, kann das ein Zeichen für eine Venenschwäche sein.

Schwere und geschwollene Beine können verschiedene Ursachen haben. Einerseits kann es ein Zeichen von überlasteten, aber ansonsten gesunden Venen sein. Es kann aber auch auf eine nicht intakte Venenpumpe hinweisen. Wenn diese nicht mehr richtig funktioniert, wird die Muskulatur lahm. Dies wiederum führt zu Durchblutungsstörungen: das Blut staut sich im Gewebe der Füße und oberhalb der Fußknöchel.

Symptome dafür sind beispielsweise Hautveränderungen, Besenreißer oder Krampfadern. Bei solchen Symptomen sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen, denn es handelt es sich eventuell um eine ernsthafte Venenerkrankung.

Treten die schweren und geschwollenen Beine aufgrund einer Überbelastung auf oder rührt es von Bewegungsmangel, dann gibt es eine Vielzahl an Maßnahmen. Eine der wichtigsten, sowohl zur Vorbeugung als auch bei der Behandlung, ist körperliche Aktivität. Besonders geeignet sind Spaziergänge, Wanderungen, Walking, Jogging und auch das Radfahren. Denn dabei wird die sogenannte Wadenmuskelpumpe aktiviert: Die Kontraktion der Muskulatur beschleunigt den Blutabfluss aus den Beinen – ein Rückstau in den Venen und Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe können so verhindert werden.

  • Gesunde Ernährung ist das A und O, um Übergewicht zu vermeiden. Essen Sie viel Obst und Gemüse wie Zitrusfrüchte, Kiwis, Ananas, Erdbeeren, Salat, Petersilie und Spargel.
  • Schlagen Sie beim Sitzen nicht Ihre Beine übereinander.
  • Versuchen Sie, jede Stunde die Beine für fünf Minuten hochzulegen.
  • Laufen Sie jeden Morgen etwa fünf Minuten barfuß auf den vorderen Fußballen durch die Wohnung. Generell sollten Sie so oft wie möglich barfußlaufen.
  • Tragen Sie nur Schuhe, in denen Sie die Zehen krümmen können.
  • Gymnastik: Setzen Sie sich auf einen Stuhl und legen Sie die Füße hoch. Rollen Sie die Zehen immer wieder ein und strecken Sie sie wieder aus – ca. eine Minute. Stellen Sie sich auf einen Fuß und kreisen Sie mit dem anderen zehnmal. Dann wechseln. Wippen Sie drei Minuten von den Zehenspitzen auf die Fersen.
  • Nehmen Sie ein kalt-warmes Wechselbad für die Waden.
  • Steigen Sie Treppen anstatt den Fahrstuhl zu benutzen.
  • Gönnen Sie Ihren Füßen abends ein Entspannungsbad mit Rosmarin.
  • Wenn Sie wissen, dass es ein Tag wird, an dem Sie lange sitzen müssen, sollten Sie Kompressionsstrümpfe tragen (besonders bei längeren Flugreisen).
  • Gewöhnen Sie sich das Rauchen ab.

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