Röteln-Impfung: Kleiner Pieks, großer Schutz!

Röteln-Impfung:

Kleiner Pieks, großer Schutz!

17 Tage ist Röteln ansteckend

Die hochansteckende Virus-Infektion Röteln zählt zu den klassischen Kinderkrankheiten – jedoch kann sie auch noch bei Erwachsenen auftreten.

Die Übertragung findet durch Tröpfcheninfektion statt. Da es sich um einen Virus handelt, lassen sich nur die Symptome behandeln und nicht die Ursache.

Details Das Krankheitsbild
Einmal und nie wieder!

Bei Kindern verläuft ca. die Hälfte der Infektionen mit sichtbaren Krankheitszeichen:

  • Ausbreitung rosaroter Flecken auf Gesicht, Rumpf und Extremitäten, die bis zu drei Tagen bleiben
  • erhöhte Temperatur bis 39°C
  • Lymphknotenschwellung am Hinterkopf, Nacken und hinter den Ohren
  • leichte Entzündung der oberen Atemwege

Leider sind Röteln leicht zu verwechseln mit anderen fieberhaften Erkrankungen mit Hautausschlag wie z.B. Ringelröteln, Scharlach oder Masern.

Mit zunehmendem Alter des Erkrankten werden Komplikationen wie Gelenk- oder Mittelohrentzündungen, Bronchitis oder gar Herzbeschwerden häufiger.

Übrigens: Bis zu einer Woche nach Ausbruch des Hautausschlags besteht Ansteckungsgefahr. Erkrankte sollten deshalb in diesem Zeitraum Gemeinschaftseinrichtungen meiden!

Details Der Krankheitsverlauf in 7 Schritten
Details Doppelt hält besser!

Vorbeugende Impfungen werden von der
Ständigen Impfkommission STIKO für alle
Kinder ab dem zwölften Lebensmonat
empfohlen.

Impfquote der Kinder mit vorgelegtem
Impfausweis bei Einschulungsuntersuchungen.

100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 2004 Erste Röteln-Impfung Angaben in %, Quelle: gbe-bund (Gesundheitsberichterstattung des Bundes), 2011 Zweite Röteln-Impfung 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 0
Impfquote der Kinder
Details Besonders gefährdet sind Schwangere
Hohes Risiko!

Wenn sie keine oder zu wenig Antikörper gegen das Röteln Virus haben.

Kommt die werdende Mutter im ersten Drittel der Schwangerschaft mit Röteln in Kontakt, ist die Gefahr einer Übertragung der Viren auf das ungeborene Kind und somit einer Rötelnembryopathie sehr hoch.

Dies bedeutet, dass das Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit Fehlbildungen wie u.a. Herz-, Augen- und Herzfehlern erleidet.

Fragen Sie bei ungewissen Situationen unbedingt auch Ihren Arzt um Rat!

Wie kann das Ungeborene an Röteln erkranken?

Wie kann das Ungeborene an Röteln erkranken?

Wenn die Mutter während der Schwangerschaft an Röteln erkrankt, breitet sich der Virus nach der Inkubationszeit über die Blutbahnen im gesamten Organismus aus.

Über den Mutterkuchen, welcher das ungeborene Kind versorgt, ist das Kind mit der Mutter verbunden. So können die Erreger in den Organismus des Kindes gelangen.

Doch nicht jede Infektion führt auch zu einer Schädigung des Kindes. Es kommt darauf an, zu welchem Zeitpunkt die Mutter daran erkrankt.

Bei einer Erstinfektion kurz vor Beginn einer Schwangerschaft ist eine schädigende Auswirkung auf das Kind unwahrscheinlich.

Infektionen ab der 13. SSW werden vor allem von kindlichen Innenohrstörungen begleitet. Je später die Infektion eintritt, desto geringer ist das Ausmaß der Schädigung. Tritt die mütterliche Infektion beispielsweise zum Zeitpunkt der Entbindung oder kurz zuvor ein, ist es möglich, dass auch das Kind an Röteln erkrankt.

Mögliche Schädigungen des ungeborenen Kindes:

Mögliche Schädigungen des ungeborenen Kindes
  • Herzfehler
  • Augen- und Ohrdefekte
  • Physische Entwicklungsstörungen
  • Geistige Entwicklungsverzögerungen
  • Verzögerung des Wachstums in der Gebärmutter
  • Schwellung der Leber und Milz
  • Abfall der Blutplättchen
  • Gehirn- und Lungenentzündungen
  • Fehlbildungen der Knochen

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