Rachenentzündung oder Angina?

Rachenentzündung oder Angina?

Und welche Rolle spielen die Mandeln?

Sie kennen das vielleicht auch: morgens wacht man mit Halsschmerzen auf und weiß nicht, ob sich eine Rachenentzündung oder eine Angina ankündigt. Wie sich beides voneinander unterscheidet und welche Rolle die Mandeln spielen, erfahren Sie hier.

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Worin liegt der Unterschied und welche Symptome gibt es?

Die Rachenentzündung (Pharyngitis) bzw. Halsentzündung ist eine akute Entzündung der Rachenschleimhaut, welche meist durch Viren entsteht. Die Entzündung beginnt mit einem Halskratzen, Halsschmerzen und Niesreiz. Die Rachenwand schwillt an, ist stark gerötet und erschwert das Schlucken und Sprechen.
Bei einer Angina, auch Mandelentzündung genannt, liegt eine schmerzhafte Entzündung der Gaumenmandeln (Tonsillen) vor. Auslöser sind meist Viren oder Bakterien. Die Krankheitserreger können über den Mund und der Nase in den Körper eindringen und passieren dabei die Mandeln. Neben einem ausgeprägten Krankheitsgefühl, treten Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Mundgeruch, eine kloßige Sprache, Fieber und Schwellungen/Rötungen der Mandeln auf. Die Mandeln können von einem fleckenartigen weißlich-gelblichen Belag überzogen sein und häufig sind die Hals-Lymphknoten und Lymphknoten im Kieferwinkel geschwollen.
Bei einer chronischen Mandelentzündung sammeln sich Bakterien in den Grübchen der Mandeln an und vermehren sich.

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Wie kann man diese Erkrankung behandeln?

In der Regel muss der Körper geschont werden und der Kontakt mit anderen Personen aufgrund der ansteckenden Tröpfcheninfektion auf ein Minimum reduziert werden.
Bei einer leichten Entzündung kann man mit antientzündlichen und schmerzlindernden Mitteln die Beschwerden selbst behandeln. Bei einer bakteriellen Infektion wird in der Regel ein Antibiotika vom Arzt verordnet. Werden die Beschwerden sehr stark, tritt keine Besserung ein oder kommt Fieber dazu sollte ein Arzt hinzugezogen werden!

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Wie können Sie selbst die Heilung unterstützen?

  • Lutschtabletten bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden nehmen
  • Mundspülungen und Gurgeln
  • auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr (z.B. Kamillen-, Salbeitee) achten
  • Salbeibonbons oder Isländisch Moos zur Befeuchtung der Schleimhäute lutschen
  • auf sehr heiße Getränke verzichten
  • Rauchen und Alkohol meiden
  • Nur weiche, mild gewürzte Speisen essen
  • Eis zur Kühlung essen
  • Abwehrkräfte stärken
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Welche Rolle spielen die Mandeln für den Organismus?

In den ersten Lebensjahren bilden die Mandeln eine wichtige Funktion in der Immunabwehr. Alles was geschluckt wird oder durch den Mund geht muss an den Mandeln vorbei. Wenn Krankheitserreger die Mandeln passieren, werden diese in einer Art Gedächtnis gespeichert und tragen so zum Aufbau der Abwehrkräfte bei.
Vom 1.-3. Lebensjahr wachsen die Mandeln stetig. Ab der Pubertät beginnen sie sich aber zurückzubilden und üben keine wichtige Funktion mehr aus.

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Wann könnten Sie sich die Mandeln entfernen lassen?

Bei einer chronischen Mandelentzündung und dadurch einer ständigen Antibiotikagabe, bei besonders großen Mandeln, die das Atmen erschweren (Schnarchen, Aussetzen der Atmung) oder bei einem Abzess (Eiteransammlung) an den Mandeln, ist eine Entfernung sinnvoll. Lassen Sie sich bitte individuell von einem Arzt beraten, ob eine Mandelentfernung bei Ihnen notwendig ist.

Bei Nicht-Behandeln können Rachenentzündungen oder Angina chronisch werden und schlimmstenfalls Herzmuskel- und Herzklappenentzündungen oder auch Nierenentzündung hervorrufen. Suchen Sie deshalb bitte bei Beschwerden immer einen Arzt auf!

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