Vomex A Retardkapseln N

Hersteller:Klinge Pharma GmbH
Darreichungsform:Retard-Kapseln
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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Die Reisezeit ist ja meist die schönste Zeit des Jahres. Schade, wenn sich dann Übelkeit und andere Symptome der Reisekrankheit zeigen und der Ortswechsel somit zur Qual wird. Mit dem Wirkstoff Dimenhyd können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren, den Beschwerden zuverlässig vorbeugen.

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit.

Wirkstoffe


Dimenhydrinat

Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemässem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Strassenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Vermeiden Sie übermässige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heisst mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Hinweise:

Der Verkäufer behält sich vor, eine pharmazeutische Kontrolle durch unsere Apotheker über die bestellte Menge des Medikamentes durchzuführen.
Hierbei kann es zu Kürzungen bei Ihrer Bestellung zu diesem Produkt kommen. Der Rechnungsbetrag wird dann automatisch angepasst.

Anwendungsempfehlung

Dosierung


EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
1 Kapsel2 mal täglichJugendliche ab 14 Jahren und Erwachsenemorgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit

Höchstdosis: Bei schweren Fällen kann die Einnahme alle 8-10 Stunden erfolgen.


Anwendungshinweise


Für Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren beträgt die Dosierung 200 bis maximal 400 mg Dimenhydrinat pro Tag, verteilt auf mehrere Einzeldosen. Die Patienten nehmen morgens und abends je 1 Kapsel, jedoch nicht mehr als 400 mg pro Tag.
Im Ausnahmefall können die Einzelgaben bei unzureichender Wirkung im Abstand von 8 bis 10 Stunden erfolgen.
Zur Prophylaxe der Reisekrankheit erfolgt die erstmalige Gabe ca. ½ bis 1 Stunde vor Reisebeginn.
Zur Therapie von Übelkeit und Erbrechen werden die Gaben in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt. Die Retardkapseln sollen unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.

Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 Kapsel enth.:

  • Dimenhydrinat 150 mg

Inhaltsstoffe


1 Kapsel enthält:
Wirkstoff: 150 mg Dimenhydrinat
Sonstige Bestandteile: Sucrose, Maisstärke, Talkum, Schellack, Povidon K 30, Titandioxid, Gelatine, Chinolingelb, Indigocarmin, Erythrosin, Patentblau V
Enthält 0,01 BE

Hinweise

Hinweise


Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.


Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Epilepsie
  • Krampfanfälle während der Schwangerschaft (Eklampsie)
  • Engwinkelglaukom
  • Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
  • Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
  • Prostatavergrösserung mit Restharnbildung

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

  • Verengung im Verdauungstrakt, vor allem am Magen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Asthma bronchiale
  • Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
  • Eingeschränkte Leberfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

  • Kinder unter 14 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magenschmerzen
  • Durchfälle
  • Verstopfung
  • Mundtrockenheit
  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Muskelschwäche
  • Stimmungsschwankungen
  • Sehstörungen
  • Pulsbeschleunigung
  • Erhöhung des Augeninnendrucks
  • Störungen beim Wasserlassen
  • Gefühl der "verstopften Nase"

Besonders bei Kindern:

  • Unruhe
  • Erregung
  • Schlaflosigkeit
  • Angstzustände
  • Zittern

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.


Wechselwirkungen


  • Bei gleichzeitiger Anwendung von Vertigo-Vomex® S Suppositorien mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimitteln, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel)

kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.
Die "anticholinerge" Wirkung von Vertigo-Vomex® S Suppositorien kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Stoffen mit
anticholinergen Wirkungen (z. B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen [trizyklische Antidepressiva]) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.
Bei gleichzeitiger Gabe von Vertigo-Vomex® S Suppositorien mit so genannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimitteln, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt
werden) kann sich u. U. eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes
und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen. Deshalb dürfen Vertigo-Vomex® S Suppositorien nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase angewendet werden.
  • Die gleichzeitige Anwendung mit Arzneimitteln, die- ebenfalls das so genannte QT-Intervall im EKG verlängern,

z. B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (AntiarrhythmikaKlasse IA oder III9, bestimmte Antibiotika (z. B. Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw.
Magen-/Darmgeschwüre (Antihistaminika) oder Mittel zurBehandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen(Neuroleptika), oder
zu einem Kaliummangel führen können (z. B. bestimmteharntreibende Mittel) ist zu vermeiden.
Die Anwendung von Vertigo-Vomex® S Suppositorien zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen.
Der Arzt sollte vor der Durchführung von Allergie-Tests über die Anwendung von Vertigo-Vomex® S Suppositorien informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.
Weiterhin ist zu beachten, dass durch Vertigo-Vomex® S Suppositorien die während einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykosiden) eventuell auftretende Gehörschädigung u. U. verdeckt werden kann.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Bei Anwendung von Vertigo-Vomex® S Suppositorien zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Während der Behandlung mit Vertigo-Vomex® S Suppositorien sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung von Vertigo-Vomex® S Suppositorien in nicht vorhersehbarer
Weise verändert und verstärkt werden kann. Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, wird dadurch weiter beeinträchtigt.