sab simplex - Tropfen

Hersteller:EMRA-MED Arzneimittel GmbH
Darreichungsform:Suspension zum Einnehmen
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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Sab simplex® dient zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden, die durch zu viel Gas ausgelöst werden (Blähungen, Völlegefühl, usw.). Außerdem wird Sab simplex® vor diagnostischen Untersuchungen im Bauchbereich zur Reduzierung von Gasschatten im Röntgenbild angewendet. Die Suspension wird zusätzlich auch bei Spülmittel-Vergiftungen gegen die übermäßige Schaumbildung eingesetzt.

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Symptomatische Behandlung gasbedingter Magen-Darm-Beschwerden (Meteorismus, Flatulenz, Aerophagie, Roemheld-Syndrom). Als Hilfsmittel zur Diagnostik im Bauchbereich, wie z.B. Röntgen und Sonographie und zur Vorbereitung von Gastroduodenoskopien. Bei verstärkter Gasbildung nach Operationen. Suspension zusätzlich: Bei Spülmittelvergiftungen

Wirkstoffe


Simeticon

Warnhinweise


Was sollten Sie beachten?

  • Vorsicht bei Allergie gegen das Süssungsmittel Cyclamat (E-Nummer E 952)!
  • Vorsicht bei Allergie gegen das Süssungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!

Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Anwendungsempfehlung

Dosierung


Übermässige Gasbildung im Magen-Darm-Bereich und verstärkte Gasbildung nach Operationen:
EinzeldosisGesamtdosisPersonenkreisZeitpunkt
15 Tropfenmehrmals täglichSäuglinge und Kleinkinder bis 2 Jahrezu der Säuglingsmahlzeit (Stillen bzw. Flasche)
15 Tropfen3-5 mal täglichKinder von 2-6 Jahrenzu der Mahlzeit, evtl. vor dem Schlafengehen
20-30 Tropfen3-5 mal täglichKinder und Jugendliche von 6-17 Jahrenzu der Mahlzeit, evtl. vor dem Schlafengehen
30-45 Tropfen3-5 mal täglichErwachsenezu der Mahlzeit, evtl. vor dem Schlafengehen

Zur Vorbereitung bildgebender Untersuchungen: Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt dosiert.Spülmittelvergiftungen: Da es sich um einen Notfall handelt, erfolgt die Dosierung individuell und durch einen Arzt.


Anwendungshinweise


Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unverdünnt ein. Sie können das Arzneimittel aber auch mit Wasser oder Tee verdünnen. Bei Säuglingen können Sie das Arzneimittel direkt ins Fläschchen geben oder vor dem Stillen mit einem Teelöffel verabreichen. Vor Gebrauch gut schütteln.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmassnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hilft gegen Blähungen. Diese werden durch aufgestaute Gase im Magen-Darm-Trakt verursacht, die in Form eines feinen Schaums vorliegen. Der Wirkstoff fördert den Abgang der Gase, indem er diesen Schaum zerstört.


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


1 ml Tropfen = 25 Tropfen enth.:

  • Simeticon 69,19 mg
  • Dimeticon 350 64 mg

Inhaltsstoffe


Carbomer 974, Citronensäure - Monohydrat, Hypromellose, wasserfreies Natriumcitra t, Natriumbenzoat, Natriumcyclamat, Macrogolstearylether (Ph.Eur.), Saccharin - Natrium, Sorbinsäure (Ph.Eur.), Himbeeraroma 60373 H&R, Vanillearoma 200817, gereinigtes Wasser

Hinweise

Gegenanzeigen


Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
  • Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.


Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.