Daosin Kapseln

Abbildung ähnlich
Hersteller: Stada Consumer Health Deutschland Gmbh
Darreichungsform: Kapseln
Verordnungsart: rezeptfrei

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  • Ergänzt das körpereigene DAO-Enzym zum Histaminabbau
  • 1 Kapsel enthält 0,3 mg DiAminOxidase
  • 1 Kapsel 15 Minuten vor einer histaminhaltigen Mahlzeit

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Histaminintoleranz. Spezielle säurefeste Verkapselung. Die Wirkung hält 4 Stunden an. Sehr gute Verträglichkeit. Für Diabetiker geeignet.

Wirkstoffe


Protein-Extrakt mit Diaminoxidase (Schwein) 4,2 MG

weitere Informationen

Hilfe bei Histaminunverträglichkeit
Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind nicht neu. Es gab sie schon immer, aber wir haben noch nie so viele verschiedene und industriell hergestellte Lebensmittel verzehrt wie heute. Am häufigsten treten in der deutschen Bevölkerung Unverträglichkeiten gegen Fruktose (ca. 30 %), Laktose (15-20 %), Histamin (1-3 %) und Gluten (ca. 1 %) auf. Bei einer Unverträglichkeit kann der Körper einen bestimmten Stoff nicht ordnungsgemäß abbauen. Die Beschwerden einer Lebensmittelunverträglichkeit sind also oft dosisabhängig. Es können allergieähnliche Beschwerden und/oder Probleme mit der Verdauung auftreten. DAOSiN enthält das Enzym DiAminOxidase und unterstützt den natürlichen Abbau von Histamin aus der Nahrung. Eine Kapsel DAOSiN wird etwa 15 Minuten vor Verzehr einer histaminhaltigen Mahlzeit eingenommen.

Histamin und histaminhaltige Lebensmittel
Histamin ist ein natürlicher Botenstoff, der verschiedene Funktionen im Körper ausübt. So ist Histamin an der Immunabwehr beteiligt. Als Nervenbotenstoff spielt Histamin u. a. in der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus oder der Appetitkontrolle eine Rolle. Vor allem aber spielt Histamin eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen, indem der Botenstoff entzündliche Prozesse auslöst, die zu typischen Allergiesymptomen führen.
Histamin kann vom Körper selbst gebildet werden, wird aber auch mit der Nahrung aufgenommen. Lebensmittel, die lange reifen oder lange gelagert werden, weisen einen besonders hohen Gehalt an Histamin auf. Zu den Lebensmitteln mit hohem Histamingehalt gehöre u.a.:
•    Alkohol (besonders Rotwein),
•    gereifter Käse,
•    Meeresfrüchte, Fisch,
•    luftgetrocknete oder geräucherte Fleischwaren (z.B. Salami oder Speck),
•    Sauerkraut,
•    verschiedene Gemüsesorten (z.B. Tomaten, Spinat oder Auberginen),
•    verschiedene Obstsorten (z.B. Erdbeeren, Ananas oder Bananen) oder
•    Schokolade.
Insbesondere der kombinierte Genuss von stark histaminhaltigen Lebensmitteln, wie z.B. Alkohol und Käse, kann dazu beitragen, dass der Histamingehalt im Körper steigt. Viele dieser Lebensmittel enthalten nicht nur Histamin, sie bewirken zusätzlich eine Histaminfreisetzung im Darm aus körpereigenen Zellen. Alkohol, Erdbeeren, Schalentiere & Co. werden daher als sogenannte Histaminliberatoren bezeichnet.

Der natürliche Histaminabbau
Normalerweise hat der Verzehr von histaminhaltigen Lebensmitteln keine Auswirkungen, da das Histamin rasch vom körpereigenen Enzym DiAminOxidase (DAO) im Darm abgebaut wird. Das Enzym DAO verarbeitet durch die Nahrung aufgenommenes Histamin im Dünndarm. Histamin wird so normal abgebaut. Bei einer histaminreichen Ernährung kann es jedoch vorkommen, dass das Enzym nicht in ausreichendem Maße verfügbar ist, was zu einem verzögerten Abbau von Histamin im Darm führen kann. Wenn das DAO-Enyzm fehlt bzw. wenig vorhanden ist, kann das Histamin nicht abgebaut werden. Dann gelangt es über die Darmschleimhaut in den Kreislauf und verursacht Beschwerden.

Mögliche Folgen des unzureichenden Histaminabbaus
Der Verzehr von histaminreichen Lebensmitteln kann bei unzureichendem Histaminabbau zu verschiedenen unspezifischen Symptomen führen. Auftretende Beschwerden ähneln einer Allergie, z. B. Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, Atembeschwerden, Asthma, Juckreiz, Hautausschlag sowie geschwollenen und tränenden Augen. Hinzu können Verdauungsprobleme kommen, z. B. Durchfall, Bauchschmerzen/-krämpfe, Blähungen oder Sodbrennen, aber auch Übelkeit und Erbrechen. Das Auftreten von Kopfschmerzen, Migräne und Schwindel ist ebenfalls möglich. Zudem berichten einige Betroffene von Herzrasen und Bluthochdruck.

Den natürlichen Histaminabbau unterstützen
DAOSiN ergänzt das fehlende körpereigene DAO-Enzym zum Histaminabbau. Folglich kann Histamin aus Lebensmitteln im Verdauungstrakt wieder abgebaut werden. Denn durch den Verzehr der magensaftresistenten DAOSiN-Kapseln vor dem Essen kann die DAO-Menge im Dünndarm erhöht werden. Somit steigt die Fähigkeit zum Histaminabbau im Darm. Die in DAOSiN enthaltene DiAminOxidase (DAO) ergänzt die körpereigene DAO und trägt dazu bei, vor einem Überschuss an Histamin aus der Nahrung im Darm zu schützen.

Tipps bei Histaminunverträglichkeit
Bei Histaminunverträglichkeit sollten Sie histaminreiche Lebensmittel meiden und die Aktivität des körpereigenen DAO-Enzyms zum Histaminabbau unterstützen. Bereits mit ein paar kleinen Tricks lässt sich die Effizienz des histaminabbauenden DAO-Enzyms beträchtlich steigern. Achten Sie z.B. auf frische Lebensmittel. Denn weder Erhitzen noch Tiefkühlen senken den Histamingehalt in Lebensmitteln. Eine Lagerung in der Tiefkühltruhe erhöht den Histamingehalt in aller Regel sogar noch. Achten Sie zudem auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B6. Denn dieses Vitamin wird vom Körper unter anderem benötigt, um das DAO-Enzym zu bilden. Die ausreichende Versorgung mit Vitamin B6 kann entweder durch entsprechende Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel erfolgen. Die Aktivität des DAO-Enzyms lässt sich auch über die ausreichende Zufuhr von Vitamin C erhöhen. Zitrusfrüchte sollten jedoch gemieden werden, da sie die Histaminausschüttung fördern und somit kontraproduktiv wirken können.

Bestimmte Faktoren können die Aktivität des Enzyms DAO hemmen. Hierzu gehören z. B. Alkoholkonsum, bestimmte Medikamente, ein Mangel an Vitaminen und Spurenelementen oder eine Erkrankung des Magen-Darm-Trakts. Versuchen Sie daher diese Faktoren zu vermeiden.

Wenn Sie etwa 15 Minuten vor Verzehr einer histaminhaltigen Mahlzeit eine Kapsel DAOSiN® einnehmen, erhöht sich die Menge des histaminabbauenden DAO-Enzyms im Dünndarm – und damit die Bereitschaft, überschüssiges Histamin abzubauen. Somit können die Auswirkungen einer Histaminunverträglichkeit auf den Körper verringert werden.

Häufige Fragen & Antworten
Welche Wirkstoffe sind in DAOSiN enthalten?

1 Kapsel DAOSiN enthält 4,2 mg histaminfreien Proteinextrakt mit 0,3 mg natürlicher DiAminOxidase

Wie oft pro Tag kann DAOSiN eingenommen werden?
Nehmen Sie DAOSiN unbedingt vor - im Idealfall ca. 15 Minuten vor - einer Mahlzeit mit etwas Wasser ein. Wenn die histaminhaltigen Lebensmittel den Darm erreichen, sollte die Kapsel bereits aufgelöst und die enthaltene DAO aktiv sein.

Die maximale Tagesverzehrmenge beträgt 3 Kapseln. Dies entspricht 3 histaminhaltigen Mahlzeiten pro Tag.

Was ist bei der Einnahme von DAOSiN zu beachten?
Der Kapselinhalt soll nicht vor dem Schlucken zerkaut, sondern als Ganzes geschluckt werden, damit der Inhalt unbeschadet durch den Magen bis zum Darm gelangt. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Schlucken haben, können Sie die Kapsel öffnen und den Inhalt unzerkaut mit Wasser schlucken.
Nicht zerbeißen oder kauen.

Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, erkundigen sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker, ob einer der in den Medikamenten enthaltenen Wirkstoffe zu einem verminderten Abbau von Histamin aus der Nahrung führen kann.
 

Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


Protein-Extrakt mit Diaminoxidase (Schwein) 4,2 MG

Inhaltsstoffe


Diaminooxidase


Hinweise

Hinweise


Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (Bilanzierte Diät). Kein vollständiges Lebensmittel. Wichtige Hinweise: Nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden.Frei von Histamin, Gluten, Laktose und Konservierungsstoffen