Aspirin Effect Granulat

Hersteller:Bayer Vital GmbH
Darreichungsform:Granulat
Verordnungsart: rezeptfrei
apothekenpflichtig

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Aspirin® Effect ist das praktische Granulat, wenn unterwegs Kopfschmerzen auftreten. Das Arzneimittel lässt sich dank der portionierten Beutel überall mithinnehmen und ist ganz ohne Wasser einzunehmen. Es wirkt schnell und ist gut verträglich – und daher eine ideale Lösung für unterwegs. Außerdem schmeckt Aspirin® Effect angenehm nach Orange und Cola.

• wirkt bei leichten bis mäßig starken Kopfschmerzen
• lässt sich ohne Wasser einnehmen
• ist dank der Portionierung im Beutel einfach mitzunehmen
• schnell wirksam und gut verträglich

Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber.

Wirkstoffe


Acetylsalicylsäure

Warnhinweise


Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Aspirin Effect soll jedoch bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden , wenn an
Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr
seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen
  • Erscheinungen) leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von Aspirin Effect durch Asthmaanfälle
  • gefährdet (sogenannte Analgetika- Intoleranz/Analgetika-Asthma).

Sie sollten vor Anwendung den Arzt befragen. Das gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen,
Juckreiz oder Nesselfieber. Bei Einnahme von Aspirin Effect vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung
mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Während der Anwendung von Aspirin Effect sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.
Enthält Aspartam.

Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Warnhinweis für Arzneimittel mit den Wirkstoffen: Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen, Paracetamol, Phenazon und Propyphenazon: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.

Hinweise:

Der Verkäufer behält sich vor, eine pharmazeutische Kontrolle durch unsere Apotheker über die bestellte Menge des Medikamentes durchzuführen.
Hierbei kann es zu Kürzungen bei Ihrer Bestellung zu diesem Produkt kommen. Der Rechnungsbetrag wird dann automatisch angepasst.

Anwendungsempfehlung

Dosierung


Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Aspirin Effect nicht anders verordnet hat.
Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Aspirin Effect sonst nicht richtig wirken kann.
  • Jugendliche und Erwachsene: 1 - 2 Beutel Granulat.
    Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4-8 Stunden bis zu 3x täglich eingenommen werden.
  • Hinweis: Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen muß die Dosis vermindert bzw. das Einnahmeintervall verlängert werden.

Geben Sie Aspirin Effect Granulat direkt in den Mund auf die Zunge. Das Granulat löst sich im Speichel auf und kann dann geschluckt werden. Falls gewünscht,
kann etwas Flüssigkeit nachgetrunken werden. Die Einnahme soll nicht auf nüchternen Magen erfolgen.
Wie lange sollten Sie Aspirin Effect anwenden?
Nehmen Sie Aspirin Effect gegen Schmerzen und Fieber ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage ein.
Was ist zu tun, wenn Aspirin Effect in zu großen Mengen angewendet wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Schwindel und Ohrklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein. Bei Verdacht auf eine Überdosierung
mit Aspirin Effect benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Anwendungshinweise


Bei Aspirin® Effect handelt es sich um ein Granulat, das ganz ohne Flüssigkeit eingenommen wird. Das heißt, Sie können das Arzneimittel direkt auf die Zunge geben, wo es zergeht. Anschließend schlucken Sie es einfach hinunter. Sofern gewünscht, können Sie noch ein wenig Flüssigkeit nachtrinken. Bitte wenden Sie Aspirin® Effect nicht auf nüchternen Magen an.
Sofern Ihr Arzt oder Apotheker keine Empfehlungen ausgesprochen hat, werden folgende Dosierungen empfohlen: In der Einzeldosis können Sie 1-2 Beutel einnehmen, über den gesamten Tag dürfen es aber maximal 3-6 Beutel sein.
Für weitere Informationen zu Aspirin® Effect konsultieren Sie den Beipackzettel


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


Acetylsalicylsäure

Inhaltsstoffe


D-Mannitol, Natriumhydrogencarbonat, Natriumdihydrogencitrat, Ascorbinsäure, Aromastoffe, Citronensäure, Aspartam

Hinweise

Hinweise


Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
Enthält Aspartam.

Gegenanzeigen


Aspirin Effect darf nicht angewendet werden bei, bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Acetylsalicylsäure und gegen Salicylate, einer Gruppe von Stoffen, die der Acetylsalicylsäure verwandt sind;
  • Magen- und Darmgeschwüren;
    krankhaft erhöhter Blutungsneigung.

Wann dürfen Sie Aspirin Effect erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Aspirin Effect nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen.
Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.
Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
Sie sollten Aspirin Effect nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle einnehmen bei:
  • Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz-, Entzündungs- oder Rheumamittel oder bei Bestehen anderer Allergien (siehe auch Vorsichtsmaßnahmen);

gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin [mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Behandlung]);
Asthma bronchiale;
  • chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden;
    vorgeschädigter Niere; schweren Leberfunktionsstörungen.

Hinweis: Bei Vorliegen der erblichen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie ist zu beachten, dass dieses Arzneimittel den Süßstoff Aspartam enthält.
Wird während einer längeren Einnahme von Aspirin Effect eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen.
Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollte Aspirin Effect nur nach
Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft darf Acetylsalicylsäure wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind bei der Geburt nicht angewendet werden.
Was müssen Sie in der Stillzeit beachten?
Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung
der empfohlenen Dosis bei Schmerzen oder Fieber eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Sollte im Einzelfall eine längere Anwendung
bzw. Einnahme höherer Dosen (mehr als 6 Beutel Granulat pro Tag) verordnet worden sein, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.

Nebenwirkungen


Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Aspirin Effect auftreten?
Häufige Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen und geringfügige Blutverluste aus dem Magen-Darm-Bereich (Mikroblutungen).
Gelegentlich treten Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle auf. Selten kommt es zu Magenblutungen und Magengeschwüren sowie, vor allem bei Asthmatikern, zu
  • Überempfindlichkeitsreaktionen (Anfälle von Atemnot, Hautreaktionen). In Einzelfällen wurden Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Verminderung der Blutzuckerwerte

(Hypoglykämie) sowie besonders schwere Hautausschläge (bis hin zu Erythema exsudativum multiforme) beschrieben. Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung.
Bei hierfür gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. Bei längerdauernder oder chronischer Anwendung können zentralnervöse Störungen wie
Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrensausen, Sehstörungen oder Somnolenz (Schläfrigkeit) sowie Blutarmut durch Eisenmangel (Eisenmangelanämie) auftreten.
  • In seltenen Fällen kann nach längerer Anwendung von Aspirin Effect eine Blutarmut durch verborgene Magen- Darm-Blutverluste auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll Aspirin Effect nicht nochmals eingenommen werden. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den
Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann. Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf Aspirin Effect nicht nochmals eingenommen werden.

Wechselwirkungen


Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können. Verstärkt werden:
Die Wirkung gerinnungshemmender Arzneimittel (z. B. Cumarinderivate und Heparin);
Das Risiko einer Magen-Darm-Blutung bei gleichzeitiger Behandlung mit Medikamenten, die Kortison oder Kortison-ähnliche Substanzen enthalten, oder bei gleichzeitigem Alkohol-Konsum.
Die Wirkung von bestimmten blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffen); Die gewünschten und unerwünschten Wirkungen von Methotrexat;
Die Blutspiegel von Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Barbituraten (Schlafmittel) sowie Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Störungen);
  • Die gewünschten und unerwünschten Wirkungen einer bestimmten Gruppe von Schmerz- und Rheumamitteln (nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika);

Die Wirkung von bestimmten Antibiotika (Sulfonamide und Sulfonamid-Kombinationen [z. B. Sulfamethoxazol/ Trimethoprim]);
Die Wirkung von Trijodthyronin, einem Medikament gegen Schilddrüsenunterfunktion; Die Wirkung von Valproinsäure, einem Medikament zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns.
Aspirin Effect vermindert die Wirkung von bestimmten Medikamenten, die eine vermehrte Harnausscheidung bewirken (sogenannte Aldosteronantagonisten und Schleifendiuretika);
Blutdrucksenkenden Arzneimitteln; Harnsäureausscheidenden Gichtmitteln (z. B. Probenecid, Sulfinpyrazon).
Aspirin Effect sollte daher nicht zusammen mit einem der o. g. Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.