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Nackenschmerzen und ihre Ursachen

Nackenschmerzen können plötzlich auftreten und sind sehr unangenehm. Der ziehende Schmerz im Hals-, Schulter und Nackenbereich kann bis in die Arme ausstrahlen. Ist zusätzlich die Bewegungsfreiheit dieser Partien eingeschränkt, spricht man von einem so genannten steifen Hals. Weiterhin können Sensibilitätsstörungen auftreten, diese deuten auf geschädigte oder gereizte Nerven hin. Dann reagieren meist auch – beim Langstreichen am Hals – bestimmte Stellen mit einem Kribbeln oder fühlen sich taub an.  Mit den richtigen Maßnahmen verschwinden Nackenschmerzen nach einigen Tagen oder Wochen von selbst. Leidet man jedoch über Monate oder Jahre hinweg unter einschränkenden Nackenschmerzen, kann eine chronische Muskelverspannung vorliegen.

Wie Nackenschmerzen entstehen

Die Entstehung von Nackenschmerzen ist vielseitig. Eine schlechte Körperhaltung, wenig Bewegung im Alltag oder seelischer Stress können zu Nackenschmerzen führen. Über die Hälfte der im Büro oder am Computer arbeitenden Menschen leiden an Nackenschmerzen. Zu den Nackenschmerzen kommen oft noch unangenehme Kopfschmerzen. In den meisten Fällen handelt es sich bei Nackenschmerzen nicht um Schädigungen der Halswirbelsäule. Zwar kann man auf Röntgenbildern eine Verwölbung der Halswirbelsäule bei Nackenschmerzen sehen, das liegt aber an der verspannten Muskulatur, die einen erhöhten Druck ausübt. Sogar Bandscheibenvorfälle können die Ursache von chronisch verspannten Muskeln sein, wenn der Druck der verspannten Muskeln so stark ist, dass die äußere Hülle der Bandscheibe zerplatzt.

Mittel gegen Nackenschmerzen

Bei Nackenschmerzen sollte man auf keinen Fall zu einer Halskrause greifen, denn das Stillhalten des Halses verschlimmert die Nackenschmerzen noch mehr. Rühren die Schmerzen wirklich nur von verspannten Muskelpartien, führt das dauerhafte Tragen einer Halskrause in den meisten Fällen zu einem chronischen Krankheitsbild. Bei andauernden Nackenschmerzen empfiehlt der Arzt eine Chirotherapie. Dabei wird der Hals bei leichtem Druck bewegt, um die Muskeln in diesem Bereich zu dehnen. Ebenso starkes und rasches Drücken kann die Halsgelenke zu bestimmten Bewegungen stimulieren, die den verspannten Hals wieder lockern. Diese Technik sollte man in jedem Fall einer fachkundigen Person überlassen. Nur bei einem Schleudertrauma ist von einer Chirotherapie abzuraten und eine Halskrause am Anfang empfehlenswert. Weiterhin kann Wärme helfen oder bestimmte Lockerungsübungen. Empfehlenswert für den Alltag ist eine gerade Körperhaltung, viel Bewegung und Entspannung – körperlich wie seelisch. Außerdem sollte man beim Telefonieren  den Hörer nicht zwischen die Schultern klemmen  und einseitige Tätigkeiten durch Pausen unterbrechen. Bei Nackenschmerzen werden auch Entspannungstechniken wie Yoga, Druckmassagen wie Shiatsu oder Akupunktur empfohlen.


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